Keine unebenen Flächen und mehr Fahrradständer: Stadtverwaltung stellt neues Konzept vor

Freie Fahrt auf Uelzens Radwegen

+
Schutzstreifen für Radfahrer wie an der Bahnhofstraße findet Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull auch an anderen Stellen sinnvoll. Ob die Anlegung weiterer Schutzstreifen mit zum Radwegekonzept gehört, wird bei einer Bürgerversammlung vorgestellt.

Uelzen. Ohne Probleme auf Radwege wechseln und wieder herunter – das ist zwischen der Johnsburg und der Ebstorfer Straße in Uelzen nicht immer möglich. In Zukunft soll für Uelzens Fahrradfahrer aber die Auf- und Abfahrt auf ihren Fahrstreifen bequemer gestaltet werden.

Ebenso am Ostring, wo im Bereich der Groß Liederner Straße und der Esterholzer Straße noch hohe Bordsteine die Fahrradfahrer stören. Die Stadt Uelzen hat ein neues Radwegekonzept erarbeitet, bei dem der Vorschlag zur barrierefreien Fahrt auf Radwegen berücksichtigt werden soll. Am Donnerstag, 20. November, um 18 Uhr wird bei einer öffentlichen Versammlung im Uelzener Ratssaal der Entwurf des neuen Konzepts vorgestellt.

„Wir stellen vor, welche Anregungen vorliegen und nehmen gerne weitere auf“, sagt Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull. Auf den Aufruf der Stadt Uelzen, eigene Vorschläge zur Verbesserung der Wege für Radfahrer einzubringen, seien rund 20 Ideen im Rathaus eingegangen. Zu den weiteren Wünschen gehört außerdem die Erneuerung von unebenen Flächen, zum Beispiel am Ostring und an der Soltauer Straße, sowie weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in der Innenstadt. Auch um bessere Verbindungen zwischen den Wegen sei gebeten worden. „Auf mehreren Radwegen in der Innenstadt kann man nicht weiterkommen, weil es Brüche gibt“, weiß Scheele-Krogull.

Von Diane Baatani

Mehr dazu lesen Sie am Freitag im E-Paper und in der Printausgabe.

Kommentare