Startschuss für den Sommer / Gute Resonanz bei Bomben-Wetter

Freibad in Uelzen am Sonnabend eröffnet

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Mit Vollkaracho ins kühlende Wasser – hier rutschen Lea und Tjark Schumann aus Hannover ins Becken.

Uelzen. Plötzlich ist der Sommer da. Kinder, die kreischend ins Becken rutschen, stolz ihre Schwimmflügel ausprobieren oder am Kiosk ein Eis bekommen.

Familien, die sich neben den Becken gemütlich einrichten, junge Frauen, die auf der Liegewiese im Bikini die Sonne genießen und dann noch die Sportlichen, die vom Sprungturm fliegen oder im Becken ihre Bahnen ziehen. Und über allem: Der Duft von Pommes und Sonnencreme.

Chillen im Wärmebecken und zwischendurch Akrobatik vom Sprungturm. Hendrik Düver aus Uelzen ließ es sich mit seinem Kumpel Manuel aus Lüneburg ein paar Stunden im Bad gut gehen.

Temperaturen über 20 Grad, blauer Himmel und Sonnenschein pur lockten nach dem trüben April am Sonnabend zur vorgezogenen Freibad-Eröffnung schon zahlreiche Besucher ins Uelzener Badeland Badue. Uelzener, aber auch Urlauber nutzten die Gelegenheit, den Genuss von warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und kühlendem Wasser zu kombinieren.

Familie Nickels aus Wolfsburg macht zwar gerade Urlaub auf dem Campingplatz in Suderburg, hatte trotz des schönen Wetters aber keine Lust, in den Hardausee zu springen. Am Uelzener Freibad gefiel Mutter Britta und Vater Heiko insbesondere „die schöne Anlage und das Wärmebecken“.

Hier tummelten sich auch Hendrik Düver aus Uelzen und sein Kumpel Manuel aus Lüneburg. Beiden war das Wasser im Schwimmerbecken für einen langen Aufenthalt noch zu kalt – Sprünge von „Einer“ und „Dreier“ ließen sie sich aber nicht nehmen.

Gemütlicher ließ es Kim Heinze angehen. Die Ex-Uelzenerin verbrachte das verlängerte Wochenende in der alten Heimat und entschied sich spontan dazu, den elterlichen Garten gegen die Schwimmbahn zu tauschen. „Papa wusste das“, berichtet sie von dem entscheidenden Tipp zur Freibad-Eröffnung.

Zum ersten Mal im Badue waren die Neu-Uelzenerin Sylvia Helbig und ihr sechsjähriger Sohn Julian. Während Mama vor allem der Sonnenschutz des Juniors am Herzen lag, verkündete der: „Ich will vom Dreier springen“. Darf man das denn mit sechs Jahren schon? „Klar, ich hab Seepferdchen!“

Von Steffen Kahl

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