Ein Fitpoint am falschen Ort

Uelzens Jugendbeauftragter Mario Steiner (links) hat neue Schilder zur Bedienung des Fitpoints angebracht.

Uelzen - Von Diane Baatani. Die Testphase für den Fitpoint am Herzogenplatz läuft noch bis August. Für die Stadt Uelzen ist allerdings bereits klar, dass das Gerät wegen der Haushaltslage zurzeit nicht übernommen werden kann. Das teilt der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, Mario Steiner, mit. „Wir kamen etwas zu spät mit unseren Ideen“, sind er und der Seniorenbeirat sich einig.

Die Anschaffung eines neuen Fitpoints würde zwischen 16 000 und 20 000 Euro kosten, hatte Steiner bereits angekündigt. Die Transportkosten von 900 Euro für das Leihgerät werden von der Firma Hags auf Eis gelegt, bis die Stadt sich zu der Investition entscheidet, hat der Kinder- und Jugendbeauftragte abgesprochen.

„Von den Jugendlichen wird der Fitpoint sehr gut angenommen“, beobachtet Steiner. „Im Gegensatz zu den Älteren, die sich hier wie auf einem Präsentierteller fühlen.“ Das Fitnessgerät sei an diesem Ort nicht attraktiv. „Wenn wir uns dafür entscheiden, dann macht das mehr Sinn, das Gerät unter dem Aspekt der Mehrgenerationenmeile aufzustellen“, erklärt Steiner. „Da wären auch Betreuer in der Nähe.“ Am Ilmenauufer nahe des DRK-Mehrgenerationenzentrums soll für 80 000 Euro ein Spiel-Areal entstehen, das zu 75 Prozent aus Ziel-1-Mitteln der EU finanziert wird.

Ein Problem bei der Benutzung in den vergangenen Wochen war vor allem, dass der Stepper bei jedem Schritt ein lautes Quietschgeräusch von sich gab, das über den ganzen Platz schallte, und dringend geölt werden musste. Zudem waren Bedienungshinweise vom Gerät entfernt worden. „Man muss erst einmal wissen, wie es funktioniert“, sagt auch Renate Barthel vom Seniorenbeirat. Die Übungsgeräte lassen sich zum Teil in ihrer Höhe verstellen, wie auch in der Anleitung beschrieben. Mario Steiner hat deshalb neue Schilder angebracht.

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