Ein festliches...

. . . Wochenende – und dazu ein festreiches liegt hinter dem Uhlenköper und seinen Freunden. Denn die haben sich von Petrus nicht die Stimmung vermiesen lassen und einfach trotzdem gefeiert. Seit Tagen liefen die Vorbereitungen.

Das Ergebnis: Ein Mann im rosa Kostüm wackelte mit Hasenohren auf dem Kopf durch Molzen (über eine Stunde hat der arme 30-Jährige fegen müssen), eine Frau in Hamburg führte die vierte und mit viel Überzeugungsarbeit des Uhlenköpers ausgewählte Kleidvariante auf die Hochzeit einer sehr guten Freundin aus und die geplante Gartenparty einer Bekannten wurde kurzerhand in das Wohnzimmer verlegt – zu hoch war noch der Wasserstand im Grün.

Ja, Ja... Wasser, wohin das Auge blickt, Wasser. Was wir uns und den Landwirten lange Zeit gewünscht haben, kam in den vergangenen Tagen eindeutig zu maßlos vom Himmel. Da wurden Wiesen zu Seen, die Enten und andere Wasservögel mutig eroberten und frisch gepflanzte Blumen gingen im Regen unter – ein Trauerspiel, denkt sich der Uhlenköper beim Blick aus dem Fenster. Und erst die Temperaturen – und da schließt sich der Kreis auch wieder: Denn ein Satz vom Wochenende wird unserem Mann wohl noch ewig im Gedächtnis bleiben. Da sagt bei einem abendlichen Spaziergang doch tatsächlich ein männlicher Gast – das muss an dieser Stelle betont werden – zum Uhlenköper: „Mir ist so kalt, dass ich mir eben noch schnell mein Schlafhemd untergezogen habe.“ So viel zu Thema Sommer, denkt sich ein auf den Juni setzender Uhlenköper.

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