Dresdens Bürgermeisterposten nicht mehr im Visier

Festerling zieht Kandidatur zurück

ib/dpa Dresden. Die ehemalige Sprecherin der Uelzener Metronom-Eisenbahngesellschaft, Tatjana Festerling, tritt trotz ihres Achtungserfolgs bei der Oberbürgermeisterwahl in Dresden als Kandidatin der Pegida in der zweiten Wahlrunde nicht mehr an.

Gleichzeitig hat sie zur Unterstützung des amtierenden Bürgermeisters Dirk Hilbert (FDP) aufgerufen.

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Tatjana Festerling

Pegida sei Teil des konservativ-bürgerlichen Lagers und müsse deshalb „Opfer bringen“, um Rot-Rot-Grün in Dresden zu verhindern, sagte Festerling, die bis Ende 2010 Metronom-Sprecherin in Uelzen war. Es gebe keinen ungünstigeren Zeitpunkt, „einen politischen Harakiri-Kurs zu fahren und das bürgerlich-konservative Lager, zu dem wir gehören, zu spalten“, begründete sie ihre Entscheidung.

Festerling war mit 9,6 Prozent überraschend stark aus dem ersten Wahlgang am Sonntag hervorgegangen. Hilbert hatte mit 31,7 Prozent hinter der rot-rot-grünen Kandidatin, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD/36 Prozent), das zweitbeste Ergebnis eingefahren.

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