Zwischen Heiterkeit und Zukunftsängsten feiert Schule Veerßen 50. Geburtstag

Fest mit sorgenvollen Blicken

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Uelzens Erster Stadtrat Jürgen Markwardt lobte die Schüler fürs Programm und ging dann auf die Zukunft der Schule ein.

nre Uelzen-Veerßen. Unter welchem Stern die Geburtstagsfeier der Grundschule Veerßen gestern stand, wurde schon bei dem Eröffnungslied „Hallo, Hallo“ der Grundschüler deutlich:

„50 Jahre ist die Schule offen, dass sie das noch bleibt, wollen wir hoffen“, hieß es in einer Strophe, was einen spontanen Applaus unter den zur Feier gekommenen Eltern aufbranden ließ. Weil seit Wochen über eine mögliche Schließung der Bildungseinrichtung diskutiert wird, waren Freude und Nachdenklichkeit gestern gleichermaßen zu spüren.

So wurde gelacht und mitgeklatscht, als Trommler mit den rund achtzig Jungen und Mädchen, die derzeit die Grundschule besuchen, afrikanische Lieder in der Turnhalle anstimmten – ernste Mienen waren zu sehen, als der Ortsbürgermeister Karsten Jäkel und der Erste Stadtrat Jürgen Markwardt das Thema Zukunft der Bildungseinrichtung in ihren Grußworten aufgriffen. Jäkel verwies darauf, dass sich der Ortsrat Hansen/Veerßen in der Vergangenheit mehrfach schon für den Erhalt der Grundschule ausgesprochen habe. Im Herbst werde das Gremium erneut zur Schule tagen. Aus seiner Überzeugung heraus lohne es sich, die Grundschule Veerßen zu erhalten, so der Ortsbürgermeister. Viele Häuser im Ortsteil würden leer fallen, Familien zuziehen. Das Schulgebäude, das im August 1964 am Standort an der Feldstraße seine Pforten erstmal öffnete, liege zudem idyllisch und biete einen großen Pausenhof. „Die Schule hat einen dörflichen Charakter“, befand Jäckel und ermunterte die Eltern, ihren Willen kundzutun, so wie sie es in den vergangenen Wochen bereits getan hätten.

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