Gebäudemanagement: Umbau des Alten Rathauses in Uelzen macht Fortschritte

Fertigstellung im Mai 2014?

+
Moderne Stützbalken an historischen Pfeilern: Fachbereichsleiter Eckhardt Meier im Alten Rathaus.

Uelzen. Im Dezember 2010 hatten die ersten statischen Untersuchungen begonnen.

Bis 2013 sollten der Umbau und die Sanierung des Alten Uelzener Rathaus eigentlich abgeschlossen sein, sodass die Kreisvolkshochschule (KVHS) und das Café der Lebenshilfe dort hätten einziehen können. Doch jetzt, nach vielen unvorhergesehenen Verzögerungen (die AZ berichtete), ist Eckhardt Meier, Fachbereichsleiter beim Gebäudemanagement Uelzen Lüchow-Dannenberg, zuversichtlich: „Wir planen den 31. Mai 2014 als Fertigstellungstermin und sind voll im Zeitplan. “.

Wann genau die KVHS und das Café ihre Räume im Alten Rathaus beziehen können, steht noch nicht fest. Doch die Arbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, machen laut Meier deutliche Fortschritte. Die Erstellung des Rohbaus sei inzwischen soweit, dass die technischen Ausbaugewerke im Januar beginnen könnten. „Dann sollen auch die Trockenbauer loslegen“, erklärt er. Mitte kommenden Monats soll das Gebäude für einige Zeit geschlossen werden, damit dort für den Innenausbau geheizt werden kann. Dann werden unter anderem die Wände verputzt.

Die Treppe ins erste Obergeschoss und der Fahrstuhlschacht sind bereits gemauert. Auch zahlreiche Fenster und Zwischenwände wurden schon eingebaut. „Die neuen Dachpfannen werden Anfang nächsten Jahres gesetzt, der genaue Termin hängt aber von der Witterung ab“, sagt Meier. Auf jeden Fall sei das Dach dicht – es wurde mit einer Unterdeckbahn verschalt.

Auf insgesamt rund 3,2 Millionen Euro beziffert der Fachbereichsleiter die Gesamtkosten für den Umbau und die Sanierung des historischen Gebäudes. Nach derzeitigem Stand erwartet die Stadt Uelzen Zuschüsse in Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro aus Ziel-1-Mitteln der EU. „Wir hoffen aber, dass wir noch auf 2,3 Millionen Euro Zuschüsse kommen“, sagt Meier. Denn die NBank habe eine Neuausschüttung zurückgegebener Fördermittel aus anderen Bauprojekten angekündigt. Den restlichen Betrag werde dann die Stadt Uelzen finanzieren.

Von Bernd Schossadowski

Einen weiteren Artikel dazu lesen Sie in der Freitagsausgabe der AZ.

Kommentare