Treffen zu A 39, Y-Trasse, Scharnebeck

Ferlemann bei Gipfel zu Verkehr

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Wie geht es mit der Schleuse Scharnebeck weiter? Das wird eine Frage sein, mit der sich der „Verkehrsgipfel“ beschäftigt.

Uelzen/Landkreis. Zweiter Anlauf für „Verkehrsgipfel“: Staatssekretär Enak Ferlemann aus dem Bundesverkehrsministerium ist in der kommenden Woche in Uelzen zu Gast und wird in der Uhlenköperstadt mit Vertretern aus Landkreisen und Städten Nordostniedersachsens zusammentreffen.

Thema: die Verkehrswege Wasser, Schiene und Straße. Der schon einmal für das vergangene Jahr angesetzte Besuch Ferlemanns auf Einladung des Landrates Dr. Heiko Blume musste seinerzeit verschoben werden. Nun wird der Staatssekretär am Dienstag, 18. Juni, in der Heide erwartet. Neben Blume und Ferlemann werden am Treffen Manfred Nahrstedt, Landrat des Kreises Lüneburg, Marion Lau, Landrätin des Kreises Gifhorn, Uelzens Bürgermeister Otto Lukat, Wittingens Bürgermeister Karl Ridder sowie die Stadtbaurätin Monika Thomas aus Wolfsburg am Treffen teilnehmen.

Sicherlich beim Treffen zur Sprache kämen die A 39, die Schleuse Scharnebeck und auch die Planungen zu Alternativrouten für die Y-Trasse, meinte gestern Kreissprecherin Dr. Julia Baumgarten gegenüber der AZ. Bei zwei der drei Themen ist gegenwärtig ordentlich Musik drin. Stichwort: A 39. In dieser Woche bestätigte das Landes-Wirtschaftsministerium Planungen zu einem 2+1-Ausbau der B 4, um diese als Alternative zur Autobahn im Bundesverkehrswegeplan anmelden zu können. Und: Erst gestern hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann in Sachen Y-Trasse Ferlemann und der Bundesregierung Wortbruch vorgeworfen, weil erste Untersuchungsergebnisse zu den Trassenverläufen nicht veröffentlich werden.

Von Norman Reuter

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