Letzter Termin 2014: Ministerpräsident Stephan Weil sprach beim Uelzener Weihnachtszauber

Die Faszination des 24. Fensters

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Trotz Regen: Viele Besucher kamen zum Adventskalender, um Stephan Weil zuzuhören und die Fensteröffnung zu sehen.

Uelzen. Erst stand die Politik im Vordergrund, dann wurde der Übergang zu Weihnachten geschaffen: Ministerpräsident Stephan Weil sprach gestern Abend zur letzten Fensteröffnung am Alten Rathaus in Uelzen.

Nach Gesprächen mit Landrat Heiko Blume und Bürgermeister Jürgen Markwardt verkündete Weil vor tausenden Zuschauern, dass er sich schon auf den Besuch gefreut habe, weil der Adventskalender ein ganz besonderer sei – und für ihn die letzte Amtshandlung des Jahres.

Das Bild „Sterntaler“ von Vera Dornfeldt wurde bei der 24. Fensteröffnung am Alten Rathaus enthüllt.

Am 24. Fenster, das die Engel enthüllten, kam das Bild „Sterntaler“ von Künstlerin Vera Dornfeldt nach dem Märchen der Gebrüder Grimm zum Vorschein. Das Glück vom Sterntaler griff Weil auf und erzählte „die Glücksgeschichte“ von Erich Kästner, nach der ein Mann drei Wünsche frei hatte. Dieser war jedoch von der Anwesenheit des mysteriösen plötzlich aufgetauchten Wunscherfüllers genervt und wünschte sich diesen fort, nur um dann erschrocken festzustellen, dass der Mann tatsächlich verschwunden war. Somit setzte er seinen zweiten Wunsch dafür ein, den Mann zurückzuholen. Daraus hat er gelernt: „Den letzten Wunsch habe ich 40 Jahre nicht angerührt. Manche Wünsche sind gut, wenn man sie nicht anrührt“, las Weil vor und wünschte den Zuhörern frohe Weihnachten und die Erfüllung ihrer Wünsche bis auf einen, der übrig bleiben solle.

Stimmungsvoll wurde der Abend auch durch Beiträge wie „Amazing Grace“ und „Halleluja“ von Jenny Weiß, Jasmin Meyer, Johannes Zimmermann, Yannek und Ralf Nyenhuis sowie vom Posaunenchor der Christusgemeinde Molzen.

Von Diane Baatani

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