Polizei kontrolliert Autos an Schulen und Kitas: Neun Kinder waren nicht angeschnallt

Fahrt auf dem „Todessitz“

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Kommissarin Nicoline Wiermann hatte gestern die Gurtmuffel in Uelzen im Blick.

Uelzen/Landkreis. „Der Beifahrersitz ist der Todessitz“, weiß Polizeikommissarin Nicoline Wiermann.

Doch auf eben jenem gefährlichsten Platz im Auto entdeckten die Beamten der Polizei in Uelzen gestern einige Grundschüler, die aufgrund ihrer Größe besser auf dem Rücksitz aufgehoben gewesen wären.

Im Rahmen einer groß angelegten Verkehrskontrolle belehrte die Polizei gestern Eltern an Grundschulen und Kindertagesstätten im gesamten Kreisgebiet in Sachen Sicherheit. Das Ergebnis: Von Insgesamt 77 Kontrollen musste in 14 Fällen eine mündliche Verwarnung ausgesprochen werden, weil Kinder ohne vorschriftsmäßige Sicherung transportiert wurden, neunmal wurde auf einen Gurt verzichtet und in sechs Fällen waren Kinder sogar ganz ohne jegliche Sicherung unterwegs.

Im morgentlichen Stress würden diese Dinge häufiger vergessen, weiß der Leiter des Bereichs Einsatz- und Streifendienst, Ralf Munstermann. Am Verkehrsverhalten der Eltern sei hingegen in der Regel wenig zu beanstanden gewesen. Es blieb es am Vormittag bei mündlichen Verwarnungen. [...]

Von Anna Petersen

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