Polizei gibt Achtfamilienhaus am Eschenkamp wieder frei

Experten: Es war Brandstiftung

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Völlig verrußt ist der Kellerraum, in dem das Feuer ausbrach – gestern Mittag gab die Polizei ihn wieder frei.

tm Uelzen. Einen Vormittag nahmen Spezialisten des Landeskriminalamtes und der Polizei Uelzen den ausgebrannten Kellerraum eines Achtfamilienhauses an der Heinz-Lücke-Straße unter die Lupe, dann stand fest: Das Feuer unter der Haupt-Gasleitung war nicht durch einen technischen Defekt ausgebrochen, es handelt sich tatsächlich um Brandstiftung.

„Wir gehen von Vorsatz aus“, sagt Polizeisprecher Kai Richter. Nun versuchen die Kriminalbeamten zu ermitteln, wer am frühen Sonntagmorgen das Feuer gelegt und damit die 23 Bewohner des Hauses in Lebensgefahr gebracht hat. Nach der eingehenden Untersuchung gab die Polizei gestern das Gebäude wieder frei. Wann aber tatsächlich die Bewohner wieder einziehen können, ist unklar. Zunächst müssen die Versorgungsleitungen gründlich untersucht werden. Gas, Wasser und Strom sind seit dem Brand abgestellt, wie groß die Beschädigungen sind, kann noch niemand sagen. Gleich drei Mal hatte es in der Nacht zu Sonntag im und am Mehrfamilienhaus gebrannt – stets zündelte ein Unbekannter.

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