EU-Agrarreform: Riggert rechnet mit 4 Millionen weniger für Bauern im Kreis

Landwirte lassen Federn

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Circa 70 Euro pro Hektar im Jahr fehlten den Landwirten in Zukunft, schätzt Thorsten Riggert. Denn die EU-Agrarzuschüsse für deutsche Bauern werden um etwa zehn Prozent gekürzt.

ap Uelzen/Landkreis. Die Kürzung der EU-Zuschüsse für die Landwirtschaft stößt Kreislandwirt Thorsten Riggert übel auf. „Im Schnitt sind es vier Millionen Euro weniger, die in den Landkreis gehen“, schätzt er.

Berechnet auf einen 100-Hektar-Betrieb – das entspricht in etwa der Durchschnittsgröße im Landkreis Uelzen – würden den Bauern im Schnitt nun circa 70 Euro pro Hektar im Jahr fehlen.

Zum Hintergrund: Die Agrarminister der 16 Bundesländer hatten sich vergangene Woche nach einem zähen Verteilungskampf der gekürzten Zuschüsse aus Brüssel auf eine Umsetzung der Agrarreform in Deutschland geeinigt. Demnach soll unter anderem ab 2014 ein bundeseinheitlicher Zuschlag in Höhe von 50 Euro pro Hektar für die ersten 30 Hektar und 30 Euro für weitere 16 Hektar eingeführt werden. In den Augen des Kreislandwirts „eine positive Komponente“, aber: 2000 Euro mehr pro Jahr „retten keinen Betrieb“. Für die meisten Landwirte, so Riggert, sei die neue Regelung „ein Nullsummenspiel“. [...]

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