Erster Tag nach der Premiere: Heidesprinter fiel am frühen Morgen in Uelzen aus

Erixx – das war nixx

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Der erste Heidesprinter Erixx ist gestern Morgen kurzfristig ersatzlos gestrichen worden.

Uelzen. Am ersten Werktag nach der Betriebsaufnahme hat der Heidesprinter Erixx seine Uelzener Fahrgäste im Regen stehen lassen. Der frühe Zug gestern um 6.31 Uhr von Uelzen Richtung Soltau ist aufgrund von technischen Problemen am Triebwagen kurzfristig ersatzlos ausgefallen.

Die verärgerten Uelzener Pendler mussten auf den folgenden Heidesprinter warten, der regulär um 7.02 Uhr abgefahren wäre, jedoch Verspätung hatte, oder stattdessen das Auto nehmen.

Ebenso erging es nach AZ-Informationen Fahrgästen gestern bei den frühmorgendlichen Abfahrten in Buchholz und Hannover. Wer wegen des Zugausfalls zu spät am Arbeitsplatz oder in der Schule ankam, erhielt vom Erixx-Kundenzentrum per Fax eine Bescheinigung für den Zugausfall.

Der Pressesprecherin der Heidekreuzbahn, Simone Heitmann, waren die Zugausfälle zunächst nicht bekannt. Nach Rücksprache mit der Betriebsüberwachung teilte sie mit, dass das Problem am Triebwagen noch am Montagmorgen behoben worden sei. Über weitere Zugausfälle war sie nicht informiert. Im Laufe des Vormittags habe es „einen ganz normalen Fahrbetrieb“ gegeben, erklärte Heitmann. Einzelne Verspätungen seien durch das Warten auf andere Zügen in dem Streckennetz entstanden. Darauf habe die Heidekreuzbahn jedoch keinen Einfluss.

Der Heidesprinter hat am vergangenen Sonntag seinen Betrieb aufgenommen. 27 neue Triebwagen werden auf den Strecken zwischen Uelzen und Bremen sowie Hannover und Buchholz eingesetzt. Alle zwei Stunden fährt der Heidesprinter am Uelzener Hundertwasser-Bahnhof ab und über die Stationen Ebstorf, Brockhöfe sowie Munster nach Soltau. Nach etwa 20 Minuten Aufenthalt setzt der Regionalzug seine Fahrt dann Richtung Bremen fort.

Von Diane Baatani

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