Metronom sucht intern Gespräch mit Lokführern

GDL erhöht Streikgeld 

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Zwei Drittel der Metronom-Züge bleiben im Werk.

tm Uelzen. Die Lokführergewerkschaft GDL hat nach Angaben des Metronom das Streikgeld erhöht, „um die Talfahrt der Streikbeteiligung bei den Lokführern zu stoppen“. Leider sei diese Taktik teilweise aufgegangen, erklärte Metronom-Sprecherin Hannah Kohn heute.

In den Tagen zuvor habe der intern gesuchte Dialog mit den Lokführern Wirkung gezeigt, das Verständnis für die Verhandlungsposition der Geschäftsführung im Tarifkonflikt sei gewachsen. „Nach der Erhöhung des Streikgeldes ist die Streikquote dennoch von 68 auf 71 Prozent gestiegen“, so Kohn. Seit Montag streiken Lokführer des Uelzener Eisenbahnunternehmens, rund zwei Drittel der Züge fallen aus.

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