„Spiele ohne Grenzen“ / Revanche ist geglückt

Kirchweyhe: Entscheidung auf der Zielgeraden

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Nach knapp zweieinhalbstündigem Wettkampf setzte sich das neue Dorf durch.

Uelzen/Kirchweyhe. Der Holzküppel fliegt durch die Luft, fällt den Zehn-Punkte-Klotz und sorgt für Jubel bei den Einwohnern des neuen Dorfes: Erst nach knapp zweieinhalb Stunden und im letzten Spiel fällt die Entscheidung bei den „Spielen ohne Grenzen“ in Kirchweyhe.

Die Kirchweyher erlebten einen spannenden Nachmittag wie etwa beim Kartenpusten mit einem furiosen Finale.

Für die Niederlage vor fünf Jahren hat das neue Dorf Revanche gefordert und legt einen Super-Start hin, gewinnt die ersten fünf Spiele auf dem Bolzplatz am Kindergarten. Mannschaftskapitän Martin Matthäus und seine Mitstreiter scheinen einem ungefährdeten Sieg entgegen zu gehen. Da gilt es, eine Menschenkette zu bilden, Autoreifen über eine möglichst weite Entfernung zu rollen oder mit der Frisbeescheibe möglichst viele Treffer zu landen.

Doch das alte Dorf um Kapitän Robert Dömland schlägt zurück, holt Spiel um Spiel auf, so etwa beim Wassertransport mit dem Schwamm. Kinder und Erwachsene spielen Seite an Seite, und der Jubel ist jeweils groß, wenn eine der Mannschaften mal wieder einen Sieg errungen hat. Da falten Erwachsene Papierflieger, die die Kinder starten lassen, da gibt es ein Hufeisenwerfen, ein Quiz, einen mehrteiligen Gewichte-Schätz-Wettbewerb und ein Spielkarten-von-der-Flasche-pusten und einen Liederwettstreit, für den die kurzerhand zusammengestellten Chöre spontanen Applaus von den Zuschauern erhalten.

Der Wasser-Schwamm-Transport sorgte für Abkühlung.

Alle diese Spiele sorgen für Spaß und Spannung bei den mehr als 50 Aktiven. Kurz vor Ende des Wettbewerbs hat das alte Dorf das Ergebnis gedreht und sich seinerseits einen großen Vorsprung ergattert. Schnell steht fest, dass die Entscheidung über Sieg und Niederlage der Spiele ohne Grenzen im letzten Spiel fallen muss. Kurzerhand werden die Regeln für das Spiel „Finn-Cup“ umgestaltet, und los geht’s. Knapp 30 Würfe benötigen beide Mannschaften, um die Holzklötze umzuwerfen, dann steht das Ergebnis fest: Dem neuen Dorf ist die Revanche mit dem äußerst knappen Ergebnis von 100:99 Punkten geglückt. Strahlend nimmt Martin Matthäus den Sieger-Wanderpokal entgegen. In zwei Jahren soll der wieder ausgespielt werden, dafür haben sich beide Teams viel vorgenommen.

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