Marktcenter-Investor HBB verhandelt mit zwei Elektrofachmärkten

Entscheidung bis Februar

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Wer im geplanten Marktcenter am Veerßer Tor einzieht, ist noch offen. Leitungen werden dafür aber schon verlegt.

Uelzen. Die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) will bis Ende Januar/Anfang Februar entscheiden, welcher Elektrofachmarkt in das geplante Marktcenter am Veerßer Tor einziehen soll.

Nach Angaben von Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull verhandelt der Marktcenter-Investor derzeit mit mindestens zwei Unternehmen, die Interesse am Standort Uelzen signalisiert hätten. Aufgrund des Weihnachtsgeschäftes sei eine frühere Entscheidung von Seiten der Elektrofachmärkte nicht zu erwarten, habe die HBB der Stadt mitgeteilt.

Darüber sprach der Stadtbaurat gestern bei einem Treffen mit der HBB im Uelzener Rathaus. „Ich halte das für einen absolut normalen Vorgang“, betont Scheele-Krogull. Er könne es nachvollziehen, dass ein potenzieller Betreiber des Elektrofachmarktes nicht gerade in diesen Wochen einen Vertrag unterzeichnen wolle. Nach der Absage der zuvor fürs Marktcenter vorgesehenen Media-Saturn-Gruppe rechnet Scheele-Krogull weiterhin damit, dass mit dem Hochbau im Frühjahr 2014 begonnen werde.

Je nach Absprache mit dem künftigen Ankermieter könnten noch Veränderungen bei der Gestaltung der Geschäftsflächen abgesprochen werden, beispielsweise ein Versetzen der Rolltreppe um wenige Meter. „Das betrifft den Feinschliff und ist völlig unabhängig von der Statik“, erklärt der Stadtbaurat. Der Grundriss bleibe so, wie bislang geplant.

Für das Quartier der HBB an der Schuhstraße/Mühlenstraße liegt der Entwurf zum Bebauungsplan vom 16. Dezember bis zum 20. Januar im Bürgeramt aus. Ab dem nächsten Frühjahr oder Sommer wollen zwei Uelzener Investoren mit der HBB ein Konzept umsetzen, nach dem an der Schuhstraße Wohn- und Geschäftshäuser und an der Mühlenstraße Wohnhäuser gebaut werden. Voraussichtlich können die Gebäude Ende 2015 bezogen werden, so Scheele-Krogull. Der Vertrag mit der Greyer-Stiftung über die Erbbaugrundstücke in dem Quartier könnte ohne Probleme angepasst werden. Ursprünglich war festgehalten worden, dass die Bebauung bis Ende 2014 fertig werden sollte.

Von Diane Baatani

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