Energiesparlampe explodiert

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Nicht mit Flammen, dafür aber mit Rauchentwicklung hatten es die Einsatzkräfte der Feuerwehren zu tun.

Bad Bevensen - Von Ines Bräutigam. Feuer in der Passage an der Lüneburger Straße – diese Einsatzalarmierung sorgte gestern Vormittag in Bad Bevensen zunächst wegen der dichten Bebauung in der Innenstadt großen Schrecken. Zahlreiche Feuerwehren wurden an den Ort des Geschehens gerufen. Dank des umsichtigen Handelns der Geschäftsleute konnte aber Schlimmeres verhindert werden.

Ein Defekt an einer Energiesparlampe hatte um kurz vor 10 Uhr in einem Bastelladen in der Passage eine Plastikfassung zum Schmoren gebracht. Eine Angestellte des Ladens hatte zuvor die Sicherungen aktiviert, die nachts abgeschaltet sind. Als sie einen beißenden Geruch wahrnahm und es dann auch noch einen Knall gab, als die Lampe explodierte, alarmierte sie die Feuerwehr.

Eine Nachbarin kam der Angestellten zu Hilfe und konnte mit einem Feuerlöscher die Flammen ersticken, die durch herabtropfendes, geschmolzenes Plastik bereits eine Arbeitsfläche in Brand gesetzt hatten. Die eintreffende Feuerwehr musste lediglich die Rauchgase aus den Geschäftsräumen abpumpen. Die Angestellte erlitt leichte Rauchgasvergiftungen, wollte aber selbstständig ihren Hausarzt aufsuchen. In dem Geschäft entstand ein Sachschaden von etwa 2500 Euro. Die Passage wurde während des Einsatzes gepserrt, am Gebäude entstand kein Schaden, so dass die Geschäftszeile gegen 11.15 Uhr wieder freigegeben werden konnte.

„Die haben da viel Glück gehabt“, so die Einschätzung eines Polizisten vor Ort. Wären die Elektrosicherungen nachts nicht ausgeschaltet und die Lampe nach Geschäftsschluss explodiert, hätte die Sache weniger glimpflich ausgehen können. „Zumal über der Passage noch Wohnungen sind“, so der Ermittler.

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