Arbeiten um Uelzen vor Abschluss / Marode Umleitungsstrecke in Gifhorn verzögert Erneuerung im Süden

Endspurt bei B 4-Sanierung

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Der Asphaltfertiger (hinten) ist diese und kommende Woche auf der B 4-Fahrbahn gen Norden im Einsatz. Ende des Monats soll es wieder freie Fahrt auf der Bundesstraße geben, so die Landesbehörde.

Uelzen. Der Sommer ist noch einmal zurückgekehrt, und für die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg ist das bestes Wetter, um zu asphaltieren.

„Zurzeit asphaltieren wir auf der Bundesstraße 4 die Fahrbahn Richtung Lüneburg“, sagt Gesa Schütte, Fachbereichsleiterin Bau bei der Behörde. Von der Nordallee arbeitet sich der Asphaltfertiger runter gen Süden bis zur Groß Liederner Straße. Knapp drei Wochen müssen sich die Autofahrer und die Anlieger der Groß Liederner Straße noch gedulden, dann ist die im Frühjahr begonnene Sanierungsmaßnahme abgeschlossen. „Wir sind derzeit sogar etwas vor unserem gesteckten Zeitplan“, sagt Schütte.

Der von Süden kommende Verkehr wird seit einigen Wochen an der Abfahrt B 71 von der B 4 genommen und durch die Stadt über Neu Ripdorf zurück auf die Bundesstraße geleitet. Zu manchen Tageszeiten stauen sich Autos und Lkw auf der Groß Liederner Straße in Länge und Dichte fast wie in Ballungszentren.

Aufwändig sei die Asphaltierung der Brücken auf dem Abschnitt. Dort wird ein so genannter Gussasphalt aufgetragen. „Der haltbarer und wird in einer hochwertigeren Bauweise aufgebracht“, so Gesa Schütte. Am Ende wird er noch einmal per Hand abgezogen. Dieses Art von Asphalt kommt meist auf viel befahrenen Autobahnabschnitten zum Einsatz. Zum Schluss der Arbeiten werden schließlich die Bankette hergerichtet und die Fahrbahnmarkierungen auf den Asphalt gebracht.

Eine 22 Zentimeter dicke Asphaltschicht wird auf aufgebracht. „Ich hoffe, dass wir in den kommenden 20 Jahren an den Abschnitt nicht noch mal grundsätzlich ran müssen“, sagt Gesa Schütte.

In zwei Jahren will die Behörde dann den Abschnitt Groß Liederner Straße bis Holdenstedt in Angriff nehmen. Das sollte ursprünglich 2017 geschehen. Allerdings müsse die mögliche Umleitung erst einmal ertüchtigt werden. Und die führt auch durch den Landkreis Gifhorn. Möglicherweise werde der aus Süden Verkehr bereits ab Behren von der B 4 genommen und über Bad Bodenteich und Wieren in Hambrock wieder auf die Bundesstraße geführt. Für den Verkehr aus Norden liefe es andersherum.

Für die Arbeiten würde die B 4 wie jetzt auch wechselseitig gesperrt. Die Pläne seien aber noch nicht spruchreif und müssten noch abgestimmt werden, berichtet Schütte.

Von Jens Schopp

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