Einweihungsfeier des neu gestalteten Uelzener Quartiers Schnellenmarkt

Ein Ende und ein Beginn

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Doris Froin (links) und Christel Aevermann spannten bei Regen den Schirm auf.

Uelzen. „Jazz geht’s los!“ Das Jazz-Pop-Quartett „The Ellingtones“ fand zum Auftakt der Einweihungsfeier des neu gestalteten Schnellenmarktes auf Anhieb viele Freunde, die es sich rund um den Brunnen gemütlich machten, die sich von „Helgas“-Team verwöhnen ließen und die Musik genossen. „Heute feiern wir ein.

Ende und einen Beginn“, forderte der designierte Bürgermeister Jürgen Markwardt alle Bürger auf, den Platz nach der Umgestaltung als Teil des Gesamtprojektes „Reaktivierung Schnellenmarktviertel“ anzunehmen. „Die Stadt kann nur den Rahmen schaffen“, übergab Markwardt den „wirklich gelungenen Platz“ den Einwohnern von Uelzen. „Ein solches Fest ist schnell vorbei, jetzt liegt es an Ihnen allen, das Quartier mit Leben zu füllen.“

Michael Kopske

Wie das Leben am Schnellenmarkt als Keimzelle des Uelzener Handels und Wohlstands vor Jahrhunderten pulsierte, zeigten die Laiendarsteller rund um Harald Meyer mit einer Szene aus den Nachtwächterführungen zum „Handel mit Leinen“. Beharrlich warteten die Besucher auf die Führungen durch das Viertel, bei denen „Nachtwächter“ Meyer die Bedeutung des Quartiers für die Entwicklung der Stadt an vielen Stellen belegen konnte. „Es ist sehr schön hier zu sitzen“, freute sich Christa Aevermann, die mit Doris Froin beim ersten Regenschauer den Schirm aufspannte. Seit 1862 hat der Handwerksbetrieb ihrer Familie den Firmensitz im Zentrum der Stadt, das seit den 70ern langsam immer mehr ins Abseits geraten war. „Nun freue ich mich über jede Form der Belebung meines Viertels“, erinnert die Seniorin an die Erweiterung der Oster-Allee ins Quartier, für die unter anderem auch ihre Nichte Kerstin über 2000 Eier bemalte, die Nachbarschaftstreffen, den gemeinsamen Frühjahrsputz, die Malven- und Rosenpflanzungen, Bella Italia, den Historischen Handwerkermarkt und die Verlegung des Stadtfrühstücks, zu dem sie in diesem Jahr fast 20 Verwandte und Freunde eingeladen hatte. Die Liste der Quartier-Bewohner, die sich für die Belebung engagieren, wird immer länger. [...]

Von Angelika Jansen

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