Förderverein glaubt an das Fortbestehen der Grundschule

13 Einschulungen sind möglich: Zuversicht in Molzen

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Sonnabend wird auch in Molzen eingeschult.

js Uelzen-Molzen. Zuversicht beim Förderverein der Grundschule Molzen: Dass am Sonnabend 13 Kinder, möglicherweise auch mehr, mit ihren Schultüten im Gebäude sitzen werden, ist durchaus möglich.

Die Mitglieder des Vereins um Vorsitzende Hella Nottdorf werben bis zum Einschulungstermin um jedes Kind. „Eltern können bis einschließlich Freitag ihr Kind in Molzen anmelden, auch wenn sie es bereits an einer anderen Schule im Stadtgebiet angemeldet haben“, sagt Hella Nottdorf, die nicht müde wird, für die Dorfschule zu „trommeln“.

Wie berichtet, müssen mindestens 13 Kinder am Sonnabend dort eingeschult werden, damit der Bestand der Grundschule gesichert ist. So ist es in einen Ratsbeschluss gegossen.

Sollte man im Osten der Stadt die Hürde nehmen, hätte sich nach Aussage von Herlla Nottdorf, die Zitterpartie um den Schulstandort erst einmal erledigt. Für das übernächste Schuljahr (2017/18) habe man bereits 13 Anmeldungen beisammen, so die ehemalige Leiterin der Molzener Schule.

Vor den Sommerferien starte der Verein eine Werbekampagne für die Schule. Aus dem einstelligen Anmeldebereich, habe man es bis Mittwochnachmittag in die Zweistelligkeit (10) geschafft, so Nottdorf. Dass man mindestens 13 Kinder Sonnabend ab 10 Uhr in Molzen begrüßen kann, beim Förderverein der Grundschule war man gestern optimistischer denn je.

Für den Ortsteil ist die Schule mehr als nur eine Bildungseinrichtung für den Nachwuchs. Sie ist de facto das soziale Zentrum Molzens. Diverse Vereine und Gruppen träfen sich regelmäßig in und um iem Schule, weiß Nottdorf.

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