Im Verlauf der neuen Kirchweyher Ortsumgehung entstehen derzeit drei Bauwerke

Einmal drunter, zweimal drüber

+
Für den Radweg nördlich Kirchweyhes wird eine Unterführung gebaut.

Uelzen-Kirchweyhe. Über den neuen Kreisverkehr am Ortsausgang Uelzen in Richtung Kirchweyhe rollt seit einigen Tagen bereits der Verkehr.

Die Entstehung weiterer Bauwerke im Zusammenhang mit der Kirchweyher Ortsumgehung im Zuge der Bundesstraße 4 hat derweil erst begonnen: Zurzeit werden zwei Überführungen und eine Unterführung im Verlauf der künftigen Umgehungsstraße gebaut.

Überführung Nummer 1: Die Emmendorfer Straße wird etwa auf halber Strecke der neuen Ortsumgehung über selbige hinweggeführt.

So sind im Bereich des nördlichen Anschlusses der Ortsumgehung an die B 4 derzeit die Arbeiten für eine Unterführung für den Radweg angelaufen. Dieser Weg, der von der Kirchweyher Ortsdurchfahrt in Richtung Norden verläuft, soll unter der neuen Straße hindurchgeführt werden und östlich der B 4 an den dort vorhandenen Radweg angeschlossen werden. „Der Baugrund ist hier fertig vorbereitet“, informiert Dirk Möller, Leiter der zuständigen Landesstraßenbaubehörde in Lüneburg, über den aktuellen Stand. Derzeit werden die Fundamente vorbereitet, die sogenannte Einschalung entsteht dort zurzeit. Im gleichen Stadium befindet sich aktuell die Überführung, die für die Emmendorfer Straße über die neue Ortsumgehung gebaut wird. Diese Baustelle befindet sich in etwa auf halber Strecke der Neubau-Trasse. Ein Stück weiter in südlicher Richtung befindet sich der Westerweyher Graben, über den wiederum die neue Umgehung hinweggeführt werden soll.

Überführung Nummer 2: Über den Westerweyher Wassergraben wird an dieser Stelle eine Brückenkonstruktion gebaut.

Hier werden laut Möller derzeit die Fundamente fertiggestellt, und die Wiederlager werden bewehrt – sprich: Sie erhalten ihr Innenleben aus Stahl, das für den notwendigen Halt sorgen soll. Am Kreisverkehr, in dem die B 4, der Störtenbütteler Weg, die Ludwig-Erhard-Straße und die Ortsumgehung aufeinandertreffen, ist inzwischen die letzte Bauphase angebrochen. Anfang September, schätzt der Leiter der Lüneburger Straßenbaubehörde, werden die Arbeiten wohl endgültig abgeschlossen sein. Mit dem zeitlichen Verlauf ist Dirk Möller zufrieden: „Es läuft alles sehr gut, wir sind voll im Zeitplan.“

Von Ines Bräutigam

Kommentare