Eine lange Zugfahrt...

. . . bietet die Gelegenheit für einen Plausch mit dem Sitznachbarn. Der Uhlenköper hat nun auf seiner Fahrt von Uelzen nach Hessen einen Physik-Doktoranden kennengelernt, der eigentlich die Zeit für das Pauken nutzen wollte.

Nur: Die sich über mehrere Zeilen erstreckenden Formeln wollten sich ihm nicht erschließen, wie er freimütig erklärte, nachdem er sich gut eine Stunde schwer atmend mit seinen Unterlagen beschäftigt hatte. Der Uhlenköper muss gestehen, dass er schon nach den ersten Sätzen, mit denen der Doktorand die ihm vorliegenden Aufgaben beschreiben wollte, gedanklich abschaltete. Zu viel Input für jemanden, der mit Physik und Mathe in der Schule nicht viel am Hut hatte. Der Uhlenköper beschäftigt sich lieber mit der Sprache als mit mathematischen und physikalischen Formeln. Ein Problem, das durchaus mit Physik zu tun hat, konnte er dann auch mit Hilfe des Doktoranden nicht lösen. Die Frage, warum die Züge, in denen der Uhlenköper fährt, immer Verspätung haben müssen, sodass die Fahrten viel länger dauern. Nein, weder der Doktorand noch der Uhlenköper fanden einen Lösungsansatz, sodass der Physiker sich wieder seinen laaaangen Formeln zuwandte. Sie scheinen leichter als das Bahnproblem zu lösen zu sein, glaubt der Uhlenköper.

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