Rund 1000 Besucher kamen zum „Tag des offenen Klinikums“

Einblicke ins Klinik-Leben

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Demonstration vor dem Haupteingang: Ein Patient mit Herzinfarkt wird mit dem Rettungswagen ins Klinikum eingeliefert.

Uelzen. Ein Rettungswagen vor dem Haupteingang, offene Türen im Herzkatheterlabor, im ambulanten OP und im Schockraum in der Notaufnahme, ein begehbares Darmmodell im Foyer – unter dem Motto „Im Notfall sicher“ hatte das Helios-Klinikum Uelzen zum Tag des offenen Klinikums eingeladen.

Rund 1000 Besucher nutzen die Möglichkeit und erfuhren bei Mitmach-Aktionen, Führungen, Demonstrationen und an Infoständen viel Wissenswertes rund um die Notfallversorgung sowie die Themen Gesundheit und Medizin.

Über fünf Stunden herrschte reger Betrieb im Klinikum. Ärzte führten große Besuchergruppen vom Rettungshubschrauber durch die Notaufnahme bis in den ambulanten OP sowie durch das Herzkatheterlabor. Sie erläuterten, wie schwer verletzte oder erkrankte Personen ins Krankenhaus kommen und wie sie im Klinikum versorgt werden.

Gefragt waren auch die kostenlos angebotenen Schulungen. Viele Besucher ließen sich erklären, worauf es bei der Wiederbelebung von Erwachsenen und Kindern ankommt, trainierten mit ärztlicher Unterstützung die Sofortmaßnahmen und belohnten sich mit einem Zertifikat.

Den ganzen Tag über begutachteten zahlreiche Besucher im Foyer des Krankenhauses interessiert das begehbare Darmmodell und ließen sich das Organ von Ärzten erklären. Die Mitarbeiter des OP-Bereichs stellten die Abläufe einer Operation vor und erklärten, wie OP-Instrumente sterilisiert werden.

Die Herausforderungen des Alters erlebten die Besucher hautnah beim Team der Altersmedizin. Mithilfe eines Simulationsanzugs ließen die Geriatrie-Mitarbeiterinnen die Gäste innerhalb weniger Minuten um Jahrzehnte „altern“. Die kleinen Besucher freuten sich besonders, selbst etwas ausprobieren zu können. Sie hörten das Herz von Teddybär Bruno ab, nahmen dem kleinen Kuscheltier-Patienten Kunstblut ab, bohrten und schraubten an Kunstknochen oder bastelten sich mit den Hebammen des Klinikums Karten mit Hand- und Fußabdrücke.

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