Zwei Jahre in Betrieb: Einrichtung am Uelzener Stadtwald informiert über Erfahrungen

Einblicke in die Hospizarbeit

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Im Garten des Hospizes steht ein Erinnerungsstein mit den Namen der Verstorbenen, die in der Einrichtung die letzen Tage ihres Lebens verbrachten.

nre Uelzen. Es ist für Menschen, die attestiert bekommen, nur noch wenige Woche oder Monate zu leben, der letzte Zufluchtsort: Das Hospiz in Uelzen. Seit Frühjahr 2014 werden am Stadtwald Menschen gepflegt, für die es keine Hoffnung mehr auf Genesung gibt.

Mitarbeiter der Einrichtung wollen Bewusstsein für das Thema schaffen und die Einrichtung Interessierten vorstellen. Dazu plant das Advent-Wohlfahrtswerk, das das Hospiz betreibt, am Sonnabend, 28. Mai, den sogenannten Hospitztag.

Im Garten der Einrichtung steht ein Erinnerungsstein. Nach dem ersten Jahr des Betriebs des Hospizes trug er bereits 161 Namen von Verstorbenen. Inzwischen sind wieder zwölf Monate vergangen. Erfahrungen aus zwei Jahren des Betriebs sollen am 28. Mai ab 13.30 Uhr vorgestellt werden. Im Anschluss werden Georg Remmert und Karsten Hüttig über die Arbeit im Hospiz berichten. Wie kann Schmerz- und Symptomlinderung erfolgen, wie können die Bewohner des Hospiz bei ihrem letzten Weg begleitet werden? Das sind Fragen, die an diesem Tag gestellt und beantwortet werden. Unter anderem auch von Dr. Hans-Otto Reling. Er ist Seelsorger am Hospiz. Reling wird ab 14 Uhr über das Thema „Wenn die Worte am Lebensende fehlen“ referieren. Es schließen sich Führungen durch die Einrichtung an.

Bereits um 10 Uhr wird es einen Gottesdienst geben. Musikalisch umrahmt wird er von Konzertpianist Ronny Kaufhold, der am Tag darauf, Sonntag, 29. Mai, auch ein Benefizkonzert in der Adventsgemeinde zugunsten des Hospizes geben wird. Das Konzert beginnt um 16 Uhr.

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