Familien messen sich bei der Olympiade im Mehrgenerationshaus Uelzen

Eierlaufen – Kampf der Generationen

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Geschicklichkeit ist gefragt – und das von allen Altersgruppen.

Uelzen. Alt und jung sowie Familien traten am Wochenende als Teams bei der „Generationen-Olympiade“ im DRK-Mehrgenerationen-Zentrum (MGZ) an. Das Team „Rosarote Panther“ gegen „Die Blitze“ und „Die fünf Tiger“ konkurrierten im fairen Wettkampf um Punkte und Sieg.

Bei der Auswahl der Spiele hatten sich die Mitarbeiter des Mehrgenerationen-Zentrums viel Mühe gegeben, für alle Generationen eine angemessene Herausforderung zu bieten. „Das hat uns viel Spaß gemacht“, erzählt Tanja von Graevenitz, Mitarbeiterin des DRK-Mehrgenerationen-Zentrums, „vor allem das Testen und Durchspielen der Spiele.“ Eierlaufen, Säckewerfen, Rate-Quiz, Sudoku und viele andere abwechslungsreiche Wettspiele machten den Tag zu einem spannenden Erlebnis. Mit seinem Motto „komm mach mit!“ steht das Mehrgenerationen-Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes in Uelzen für gemeinsame Unternehmungen, Erlebnisse sowie Spaß und Freude am Leben.

Das Bemühen um gegenseitiges Verständnis, das so manches Mal im Alltag zwischen den Generationen zu kurz kommt, wenn alle im Alltag ständigen Herausforderungen ausgeliefert ist. „Bei uns finden junge und alte Menschen eine Auszeit und ausreichend Zeit sich miteinander zu befassen und sich mit seinen Stärken und Schwächen kennen zu lernen“, erklärten sowohl die jüngeren als auch die älteren Teams und bemerkten, dass Sudoku viel Zeit und Konzentration braucht. „Punkteausgleich.“

Beim Eierlaufen waren die jüngeren damit einverstanden, dass die Senioren nicht kriechen müssen und die älteren halfen den Jüngsten dafür beim Rate-Quiz mit hilfreichen Tipps.

Einige Familien, die sich eigentlich angemeldet hatten, blieben der Verastaltung dann doch fern, berichten die Mitarbeiter des Mehrgenerationen-Zentrums. Der Grund: Bei den angekündigten Temperaturen hatte sich so manch einer sicher doch für einen Tag im Freibad oder sogar einen Wochenend-Ausflug an die norddeutschen Küsten entschieden – vermuten zumindest die DRK-Mitarbeiterinnen.

„Die Hauptsache wir sind da“, sagt Tanja von Graevenitz, schließlich sind nicht die Menschen dafür da, dass unsere Veranstaltungen gut besucht sind, sondern wir vom DRK sind für die Menschen da, die uns brauchen.“

Von Angelika Jansen

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