Forstamtsleiter erfreut über Preissteigerung

Eichenholz bringt hohe Erlöse

+
Mit 1,13 Meter im Mittendurchmesser gehörte die Waldmärker-Eiche zu den dicksten Stämmen in Oechtringen.

nre Uelzen/Oechtringen. Eichenholz ist begehrt. Das wurde bei der diesjährigen Wertholzversteigerung der Niedersächsischen Landesforsten deutlich. Dabei wurden 4 277 Festmeter Laubholz, überwiegend Eichenstammholz, an sechs Lagerplätzen an die Meistbietenden abgegeben.

„Die gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhte Angebotsmenge konnte nahezu komplett verkauft werden. Dadurch haben wir einen Gesamtumsatz von 1,376 Millionen Euro erzielt“, erklärt Karsten Meinecke von den Niedersächsischen Landesforsten.

Eindrucksvoll stellte sich der Holzlagerplatz Oechtringen des Forstamtes Oerrel dar. In der Revierförsterei Oechtringen lagen 1181 Festmeter Eiche, Esche, Ahorn und Birke – Stamm an Stamm auf über zwei Kilometern aufgereiht. Das Holz lieferten die Stadtforstämter Uelzen und Lüneburg sowie die Forstämter Göhrde, Oerrel und Unterlüß. Verschiedene Forstbetriebsgemeinschaften boten Eichenstämme aus den Privatwäldern der Region an.

Deutlich spürbar war das hohe Käuferinteresse, berichten die Landesforsten. Aus ganz Deutschland, Dänemark und Polen seien Kunden angereist, um die Stämme zu begutachten. Den höchsten Preis habe mit 985 Euro je Festmeter ein süddeutscher Furnierhersteller für eine Eiche aus dem Privatwald der Forstbetriebsgemeinschaft Ostheide geboten.

Die Waldmärker, die mit 100 Festmeter ihrer besten Laubhölzer in Oechtringen vertreten waren, erreichten durchschnittlich einen Preis von 452 Euro je Festmeter. „Im Vergleich zu 2013 mit einem Durchschnittspreis von 420 Euro gab es eine erfreuliche Steigerung“, so Armin Menge, Leiter des Forstamtes Uelzen.

Kommentare