Kommissarische Besetzung

Drei neue Schulleiter für Holdenstedt, Molzen und Oldenstadt

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Neue Zeiten brechen an der Grundschule in Holdenstedt nicht nur wegen des Ganztagsbetriebes an. Die Jungen und Mädchen bekommen auch eine neue Schulleiterin.

Uelzen. Die Uelzener Grundschullandschaft ist im Umbruch. Der Startschuss für den Ganztagsbetrieb fällt in wenigen Wochen. Und: Mit dem neuen Schuljahr bekommen drei Bildungseinrichtungen neue Leiter.

Darüber informierte die zuständige Landesschulbehörde in Lüneburg auf AZ-Anfrage.

Als bisherige Schulleiterin der Grundschule Molzen sowie kommissarische Schulleiterin für Oldenstadt sah sich die Pädagogin Bärbel Brandt Anfang Juni harscher Kritik von Elternvertretern ausgesetzt: Sie habe bereits ihre Schäfchen ins Trockene gebracht, für den Fall, dass die Grundschule in Molzen schließen müsse (AZ berichtete). Das Schicksal der Schule ist an die Frage geknüpft, wie viele Erstklässler Anfang August eingeschult werden. Wie nun die Landesschulbehörde erklärt, wird Bärbel Brandt an die Grundschule in Holdenstedt wechseln. Dort wurde die bisherige Schulleiterin Eva Bernsdorff-Harneit in den Ruhestand verabschiedet.

Die damit an der Grundschule in Molzen geschlagene Lücke ist nach Angaben der Behörde bereits wieder geschlossen worden. Dort wird Karin Thurmann, bisher Mitglied des Kollegiums, die Leitungsfunktion übernehmen. In Oldenstadt, dort war bis zu seiner Pensionierung Delef Kasten Schulleiter und im Anschluss kommissarisch Bärbel Brandt zuständig, gibt es ebenfalls eine Lösung aus dem eigenen Haus. Die Lehrerin Cindy Träger wird dort zum Einsatz kommen.

Die Landesschulbehörde erklärt, dass alle drei Frauen als kommissarische Schulleiter eingesetzt worden seien. Sie kämen aber auch für die endgültige Besetzung der Stellen in Frage, sofern sie sich auf diese beworben hätten. Ob dies bei den Schulleiterposten in Holdenstedt, Molzen und Oldenstadt der Fall ist, wollte die Behörde mit Hinweis auf den Datenschutz nicht sagen.

Von Norman Reuter

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