„Welt der Wunder“: Bundespolizei schauspielert für RTL II

Drehtag am Hainberg

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Dreharbeiten für die „Welt der Wunder“: Die Bundespolizei demonstriert einen Einsatz mit dem Hubschrauber.

dib Uelzen. Vermummte Autonome werfen Steine und zünden Pyrotechnik. Ein Auto steht in Flammen.

Daraufhin rückt ein Wasserwerfer an, ein Hubschrauber landet und bringt weitere Einsatzkräfte: Spezialkräfte der Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft der Bundespolizei Uelzen haben einem Filmteam gezeigt, wie sie in einem solchen Chaos noch gezielt Straftäter festnehmen können. Die gedrehten Szenen werden am Sonntag, 4. März, um 18 Uhr auf RTL II in der Wissenssendung „Welt der Wunder“ übertragen.

In der Reportage wird über die kräftezehrende zehnwöchige Spezialausbildung berichtet, in der die Beamten das nötige Rüstzeug erwerben, um Fußball-Hooligans, gewalttätige rechte und linke Demonstranten und Täter der „Organisierten Kriminalität“ festzunehmen. Die Polizeibeamten werden die Übertragung ihrer schauspielerischen Einlagen voraussichtlich nicht sehen können, da zum Zeitpunkt der Sendung die Festnahmehundertschaft bei einem Fußballspiel im Einsatz ist, für den Fall, dass es dort zu Ausschreitungen kommt. „Ob die Beamten am Wochenende rivalisierende Fußballchaoten trennen müssen oder ob sie ein ruhiger Einsatzverlauf erwartet, liegt nicht in ihrer Hand“, erklärt Andreas Heyn, Sprecher der Uelzener Bundespolizeiabteilung. „Die gezeigten Szenarien im Rahmen der Filmaufnahmen zeigen, dass die Spezialkräfte auf den Ernstfall vorbereitet sind.“

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