Kommissions-Mitglieder berichten von ihrer Arbeit

Diskussion in Uelzen um Atommüll

Uelzen. Der Umgang mit dem Atommüll sowie Aufgaben und Möglichkeiten der kürzlich auf Bundesebene ins Leben gerufenen Atommüllkommission – über diese Themen wird bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. Mai, ab 19 Uhr im Uelzener Café im Stadtgarten diskutiert.

Zum Hintergrund: Die Idee zu Beginn des Neustarts bei der bundesweiten Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll war es, die Bürger aller potenziellen Standorte von Anfang an an der Diskussion zu beteiligen. Nach Beschluss des so genannten Standortauswahlgesetzes wurde eine Kommission eingerichtet, die aus Vertretern von Politik, Wissenschaft, Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmen und Umweltverbänden besteht. Was dieses Gremium bisher erreicht hat, wird am kommenden Mittwoch Klaus Brunsmeier, für den BUND Mitglied der Kommission zur Endlagersuche, berichten.

Dr. Julia Verlinden, grüne Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Lüneburg/Lüchow-Dannenberg, wird zudem Einblicke in die Funktionsweise der Kommission gewähren. Für die Region Uelzen sprechen außerdem Vertreter der Kreisgruppe des BUND sowie der BI Uelzen.

Daran schließt sich eine Diskussionsrunde an – mit der Frage, ob und wie die Kommission einen wirklichen Neuanfang in der Endlagersuche schaffen kann und wie dieser aussehen könnte.

Die Moderation an diesem Abend übernimmt Grünen-Kreissprecherin Christine Kohnke-Löbert.

Rubriklistenbild: © dpa

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