Schulausschuss berät über Fragebogen: Uelzener Eltern sollen zu Nachmittagsangebot Stellung nehmen

Diskussion um Ganztagsschulen startet

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Ganztagsgrundschulen einrichten und andere Schulen schließen? Darüber wird weiterhin diskutiert.

dib Uelzen. Uelzener Eltern werden voraussichtlich ab nächster Woche danach gefragt, ob sie ein Ganztagsangebot an einer Grundschule wünschen. Die Angaben sind rechtlich nicht bindend, sollen aber zur Planung der Schullandschaft verwendet werden.

Dass ein ganztägiges Angebot aus Kostengründen mit einer Schließung anderer Grundschulen einhergehen könnte – wie in den Vorschlägen einer Arbeitsgruppe dargestellt – geht aus dem Fragebogen nicht hervor.

Während die SPD eindeutig ein ganztägiges Angebot an Grundschulen in der Stadt Uelzen befürwortet, will die CDU zunächst wissen, wie ein solches Angebot aussehen würde. Was könnten welche Vereine zum Ganztagsbetrieb beitragen, fragt sich CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Hüdepohl. Auch für Ariane Schmäschke, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, gibt es noch viel Beratungsbedarf. Sie geht davon aus, dass es frühestens 2017 zu Änderungen in der Schullandschaft kommen könnte. In welcher Form eine Ganztagsschule möglich wäre, hat auch die SPD noch nicht vor Augen. SPD-Ratsherr Kurt Ziplys, Vorsitzender des Schulausschusses, legt jedenfalls Wert darauf, dass es nicht nur in Krippen und Kindergärten, sondern auch in Grundschulen Ganztagsbetreuung gibt. Seiner Fraktion sei wichtig, dass Eltern nicht nur danach befragt werden, ob sie eine Ganztagsgrundschule wünschen, sondern auch zu welchen Uhrzeiten, erklärt er.

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