Sanierung der Brücke Hansen-Kl. Süstedt / Vollsperrung für vier Monate / Kosten: 423 000 Euro

Direkte Verbindung wird gekappt

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Noch fahren im Minutentakt Autos über die Brücke. Ab März 2016 wird sie für eine Sanierung gesperrt.

Uelzen-Hansen. Im kommenden Frühjahr wird die direkte Verbindung zwischen Hansen und Klein Süstedt für mindestens vier Monate gekappt. Der Grund: Die große Brücke über die Gerdau ist sanierungsbedürftig, die Arbeiten sollen im März 2016 starten.

Die Hansener Brücke war im Zusammenhang mit dem Neubau der Greyerbrücke in Uelzen auf ihre Tragfähigkeit untersucht worden – der Verkehr wurde während der Zeit des Neubaus über Hansen umgeleitet. Wie Ortsbürgermeister Karsten Jäkel gegenüber der AZ erklärt, sei dabei festgestellt worden, dass die Hansener Brücke für eine weitere Nutzung durch den Pkw- und Schwerlastverkehr ertüchtigt werden müsse. Zusätzliche Streben sollen für eine ausreichende Belastbarkeit sorgen. Ein Neubau der Brücke ist nicht nötig.

423 000 Euro hat die Stadt Uelzen für die Sanierung des Bauwerkes über die Gerdau in den Haushalt 2016 eingestellt. Laut Jäkel war die Maßnahme bereits für das laufende Jahr geplant, wurde aber noch nicht in Angriff genommen. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten nun aber beginnen. „Für einen Zeitraum von vier Monate ist die Brücke dafür voll zu sperren“, informierte die Stadtverwaltung während der jüngsten Ortsratssitzung von Veerßen und Hansen.

In Hansen führt über die Gerdau eine zweite Brücke. Diese sogenannte Kleine Brücke ist nach Auskunft von Karsten Jäkel auch befahrbar, allerdings nicht durch den Schwerlastverkehr.

Eine Umleitung nach Klein Süstedt wäre während der Sperrung der Brücke im kommenden Frühjahr über Holdenstedt und dann weiter über die Kreisstraße 8 denkbar.

Von Norman Reuter

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