Dialog open air an der Kirche

Diakonie-Frühstück in Uelzen gut besucht

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Gedankenaustausch an der Kirche: Beim Frühstück kommen die Menschen gestern ins Gespräch.

Uelzen. Die Diakonie hat einen „guten Draht nach oben“ – eine Selbstverständlichkeit als kirchliche Organisation, möchte man meinen. Und doch sind schon Open-Air-Veranstaltungen sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Nicht so das Offene Frühstück gestern an der St.-Marien-Kirche in Uelzen.

Die am Gotteshaus aufgestellten Tische waren voll besetzt, unter blauem Himmel bot sich die Gelegenheit, bei Kaffee und Brötchen ins Gespräch zu kommen. Das ist das Ansinnen der Woche der Diakonie, die vergangenen Sonntag startete und unter dem Motto „Herzlich willkommen“ zu Veranstaltungen einlädt. Der Austausch, das Kennenlernen und das Mitein-ander stehen dabei im Vordergrund.

Dazu passt das Frühstück. An einer langen Tafel haben gestern unter anderem Bewohner des Uelzener Wichern-Hauses und des Heiligen-Geist-Stiftes Platz genommen. Einige sind zu Fuß gekommen, andere wurden gebracht – gemeinsam sitzen sie beisammen, erzählen, was sie bewegt und was sie erlebten. Bewusst wurde das Fest auf einen Mittwoch gelegt, wenn in Uelzen Markt ist. „Im Idealfall kommen auch die Menschen spontan vorbei“, so Gabriel Siller, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Nordost-Niedersachsen im Gespräch mit der AZ.

Auch Renate Barthel, Seniorenbeauftragte der Stadt und ehrenamtlich engagiert im Treff am Kö, ist gekommen, um zu klönen. Am Freitag wird der Treff am Kö auch zum Veranstaltungsort im Rahmen der Woche der Diakonie. Das Fest der Kulturen ist dort für Einheimische und Flüchtlinge geplant. Beginn ist um 14 Uhr. Für Kinder werden Spiele organisiert, ein Saxophon-Emsemble hat zugesagt wie auch die Line-Dancer und Bauchtänzer, die regelmäßig im Treff am Kö üben.

Von Norman Reuter

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