39. Flugtag in Barnsen: Faszinierende Show mit Philipp Steinbach

Cri-Cri und Doppeldecker

Aufregend für Papa und Sohn: Flugzeuge standen zum Bestaunen und auch für Rundflüge bereit.

lü Barnsen. Christel Imme aus Edendorf war begeistert, als sie nach ihrem Rundflug aus dem einmotorigen Flugzeug stieg. „Das Fliegen vermittelt mir ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit. Man bekommt den Kopf frei, alle Sorgen bleiben auf der Erde zurück.

Ich hatte nie ein unsicheres Gefühl. “ Die Zwillinge Jannes und Lars beobachteten gespannt die Starts und Landungen der vielen Maschinen, die gestern in Barnsen den Besuchern für Rundflüge bereit standen.

Bilder vom Vatertag im Kreis Uelzen

Himmelfahrt in Uelzen

Seit 1973 findet das Flugplatzfest immer am Himmelfahrtstag fest. „Das wichtigste bei unseren Veranstaltungen ist die Sicherheit der Besucher und der Piloten. So wird auf einen Sicherheitsabstand von 15 Metern beim Tanken wie auch auf den Start- und Landeplätzen der Rundflugmaschinen geachtet“, berichtete Jan-Olaf Albrecht, Vorsitzender des Flugsportvereins Cumulus. „Außerdem haben wir in unsere Maschinen neue Abgasanlagen eingebaut, um so wenig Lärm und Emissionen wie möglich zu erzeugen.“

An diesem Tag der offenen Tür wurden viele Attraktionen für die großen und kleinen Besucher geboten. Neben den Motor- oder Segelflugzeugen des Cumulus-Vereins waren wieder viele Highlights zu bestaunen. Hartmut Stehr zeigte Kunststücke in der Luft. Die Antonow An-2, der größte Doppeldecker der Welt zog das Interesse der großen und kleinen Zuschauer ebenso an wie die Cri-Cri, die kleinste Maschine, die Klaus Scheele gebaut und mit zwei 2-Takt Motoren ausgerüstet. Erstaunlich: Hierfür braucht er eine Zulassung für zweimotorige Flugzeuge.

Der absolute Höhepunkt dieses Flugtages war am Nachmittag die faszinierende Show vom Deutschen Meister im Motorkunstflug, Philipp Steinbach. Er zeigte Rollen um die Längsachse, Sturzflüge und mehr. Wieder am Boden beantwortete der entspannte Könner geduldig viele Fragen. Philipp Steinbach ist nicht nur Pilot, sondern auch Erbauer der XtremeAir, die dafür maßgeschneidert ist: extremer Leichtbau in hochfester Kohlefasertechnik. „Obwohl das Wetter nicht so schön war wie im letzten Jahr, hatten wir wieder mehrere tausend Zuschauer. Und die Organisation mit den Parkplätzen hat auch geklappt.“ Jan-Olaf Albrecht war zufrieden mit diesem 39. Tag der offenen Tür.

Fotos vom Flugtag finden Sie im Internet unter

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