Kaufhalle im Gespräch: Rosco-Gruppe verhandelt mit „namhaften Betreibern“

C&A-Investor plant weiter

+

Uelzen. Es kommt noch mehr Bewegung in den Uelzener Einzelhandel. Während der C&A-Bau noch voranschreitet, signalisiert der Grundstückseigentümer, die Rosco-Gruppe, Interesse an einer weiteren Investition in der Uhlenköperstadt.

Dass es dabei um die Kaufhalle geht, schließt Dennis Rossing von der Rosco-Gruppe auf AZ-Nachfrage nicht aus.

„Wir prüfen dort eine für uns und für die Stadt attraktive Lösung“, sagt der Bad Hersfelder. Derzeit werden noch verschiedene Varianten in Erwägung gezogen. Genaueres möchte er daher erst verraten, wenn die Ergebnisse vorliegen. „Wir sehen durchaus Potenzial für eine gute Entwicklung in Uelzen und denken, dass die Stadt für einige namhafte Betreiber interessant sein kann, die wir gerne für den Standort gewinnen möchten.“ Ob die Verhandlungspartner aus dem Modebereich oder einem anderen Segment kommen, will er wegen der noch laufenden Gespräche nicht bekanntgeben. „Wir haben Gefallen an der Stadt Uelzen gefunden und finden das Städtchen sehr attraktiv“, schwärmt er optimistisch.

Wie berichtet hatte der Kaufhallen-Besitzer, das börsennotierte Unternehmen Treveria Asset Management aus Frankfurt am Main, im Dezember einen Vertrag mit einem Interessenten für die Kaufhalle ausgehandelt, der schon Erfahrung in Uelzen habe. Christoph Maichel, Geschäftsführer von Treveria, hatte angekündigt, dass innerhalb der nächsten Monate noch Bedingungen für die Übergabe geschaffen werden müssten.

Die Stadt Uelzen zeigt sich erfreut über das weitere Interesse von Rosco am Standort Uelzen. „Für uns ist dies eine Bestätigung der positiven Entwicklungen in unserer Stadt“, erklärt Stadtsprecherin Ute Krüger. „Rosco ist ein verlässlicher Partner.“ Die Stadt sei mit der Unternehmensgruppe im Gespräch und begleite deren Vorhaben, betont sie.

Zugleich sucht das Kaufhaus Woolworth Mitarbeiter für eine Filiale in Uelzen. „Wir liegen gerade in den letzten Zügen der Verhandlungen, was einen Standort in Uelzen angeht“, erklärt die Pressebeauftragte Sandra Seidl.

Von Diane Baatani

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe oder in unserem E-Paper.

Mehr zum Thema

Kommentare