Der bürokratische . . .

.  .  . Eifer mancher Behörden ist für den Uhlenköper immer wieder ein Rätsel.

Was mag nur in den Köpfen von Beamten vorgehen, die sich all die Formulare ausdenken, die die armen Bürger ausfüllen müssen? In dieser Hinsicht besonders aufgefallen sind dem Uhlenköper die Schreiben, die er seit einiger Zeit im Wochen-Rhythmus von der Deutschen Rentenversicherung bekommt. Darin wird er aufgefordert, genaue Angaben zu seinen Schul-, Wehrdienst-, Ausbildungs- und Berufszeiten zu machen. Und er soll das Ganze auch noch durch Original-Belege nachweisen. Vielleicht sollte er der Versicherung einfach alle seine Schulzeugnisse, beginnend mit der ersten Klasse, zuschicken. Dann wäre der Sachbearbeiter erst einmal für ein paar Wochen ruhiggestellt und würde den Uhlenköper nicht mit immer neuen Nachfragen und der Aufforderung, völlig unverständliche Formulare auszufüllen, nerven. Möglicherweise ist das Ganze aber auch nur ein Scherz, mit dem die Rentenversicherung testen will, bis zu welchem Ausmaß sie die Nerven der Bürger strapazieren kann. Denn in ihrem aktuellen Schreiben will die Versicherung tatsächlich wissen, ob der Uhlenköper schon mal als Kriegsgefangener oder politisch Verfolgter auf dem Balkan inhaftiert war. Das kann doch nur ein Fall für die „versteckte Kamera“ sein, ahnt.

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