Schulweg für Oldenstädter Kinder soll sicherer werden / Stadt muss über Lösung befinden

Blitzeranlage ab Sommer?

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Die Oldenstädter Ampel im Zuge der B 191 soll mit der Blitzeranlage gleich mit überwacht werden.

Uelzen. Täglich überqueren Kinder auf dem Weg zur Schule die Bundesstraße 191 in Oldenstadt.

An der Kreuzung im Ort steht eine Ampelanlage, wirkliche Sicherheit für die Knirpse bietet sie nicht, ist sich der Ortsrat sicher – ein Mädchen wurde schon von einem Auto erfasst. Vor einem Jahr sprach sich der Ortsrat deshalb bereits für eine Blitzeranlage aus, die sowohl Rotlicht- als auch Geschwindigkeitssverstöße ahndet. In diesem Sommer nun könnte sie aufgestellt werden, informierte jetzt Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull. Vorausgesetzt, die Uelzener Stadtpolitik stimmt dem Vorhaben zu.

Während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses stellte Scheele-Krogull das Konzept für Oldenstadt vor – bei der Blitzeranlage handele es sich um eine kostenneutrale Lösung für die Stadt, sagte er. 5000 Verstöße pro Jahr würden erwartet. Bei einem durchschnittlichen Bußgeld von 40 Euro sei mit Einnahmen von 200 000 Euro zu erwarten. Die Hälfte sei an den Landkreis als zuständige Überwachungsbehörde abzuführen. Von der anderen Hälfte könnten die Kosten für das Aufstellen und den Betrieb der Anlage finanziert werden. Kosten von 75000 Euro entstünden der Stadt. Sie sind im Haushalt für 2015 eingestellt, der derzeit ein Haushaltsloch von 8,8 Millionen Euro aufweist. Der Beschluss für den Finanzetat wurde deshalb auf den März verschoben. [...]

Von Norman Reuter

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