Bienenbüttel nach Lüneburg?

mr Bienenbüttel. Mit einer vergleichenden Untersuchung will die Fraktion der Kommunalpolitischen Alternative (KA) prüfen lassen, ob die Einheitsgemeinde Bienenbüttel weiterhin besser im Landkreis Uelzen aufgehoben ist oder zum Landkreis Lüneburg wechseln sollte.Vor dem Hintergrund der angesichts der allgemeinen Finanzprobleme neu aufkeimenden Diskussion über Zusammenlegungen von Landkreisen sieht KA-Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Franke neue Möglichkeiten für Bienenbüttel.

Die Wählergemeinschaft will ihren Vorstoß als "ein deutliches Signal in Richtung Norden" verstanden wissen. In den vergangenen 15 Jahren sei die Gemeinde "durch kirchturmartige Südkreis-Planspiele" zumeist benachteiligt worden, kritisiert er die Uelzener Kreispolitik. Bei einer möglichen Fusion mit Lüchow-Dannenberg gerate Bienenbüttel erneut in einer Randlage, fürchtet Franke.Die KA-Ratsfraktion beantragt in ihrem Schreiben an Bürgermeister Heinz-Günter Waltje (CDU) und die anderen Ratsfraktionen eine öffentliche Beratung des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen und Kultur. Waltje zeigt sich verwundert über den Antrag "zum jetzigen Zeitpunkt". Über eine solche Untersuchung könne der Ausschuss beraten und entscheiden. Die Verwaltung werde sie jedoch "objektiv nicht leisten können". Dazu müssten dann externe Experten herangezogen und finanziert werden, betont der Bürgermeister.

Erschienen: 02.05.2009: AZ / TZ / Seite:1

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