Endspurt an der Bernhard-Nigebur-Straße: Stadt vergibt Grundstücke im Losverfahren

60 Bewerber für 13 Bauplätze

+
Einseitige Verkehrsführung, Bau von Parkbuchten und Grundstückszufahrten – die Arbeiten an der Bernhard-Nigebur-Straße dauern noch etwa vierzehn Tage an.

Uelzen. Die Schmutzwasserleitungen sind verlegt, der Stichweg wird als Baustraße hergestellt, sämtliche Versorgungsleitungen für Gas und Strom sind auch schon an Ort und Stelle und zurzeit werden die Zufahrten zu den Grundstücken gebaut – die Arbeiten für das neue Baugebiet an der Bernhard-Nigebur-Straße laufen auf Hochtouren.

Bis gestern wurde der Verkehr per Ampelschaltung einspurig an der Baustelle vorbeigeführt, wohl zwei Wochen dauere es noch, sagt der Bauleiter gestern, bis alle Straßenbauarbeiten abgeschlossen seien.

Neben den Grundstückszufahrten entstehen in diesen Tagen auch neue Parkbuchten. Insgesamt wird es hier wegen der Zufahrten künftig weniger Parkraum geben als zuvor. Letzte Maßnahme nach dem Straßenbau wird die Installation der Straßenleuchten sein.

Die Grundstückspreise für die insgesamt dreizehn Bauplätze seien bislang noch nicht kalkuliert worden, informiert Stadtsprecherin Ute Krüger auf AZ-Nachfrage. Ziel sei es aber, dass die zuständigen politischen Gremien noch vor der Sommerpause darüber entscheiden.

Klar indes ist, dass die Bauplätze an der Bernhard-Nigebur-Straße im Losverfahren an die Interessenten vergeben werden. „Wir haben zurzeit für die dreizehn Grundstücke rund 60 Bewerber“, weiß Ute Krüger. Weitere Interessenten könnten sich auch jetzt noch für ein Grundstück vormerken lassen; sie sollten dann Kontakt aufnehmen mit Tanja Kosel, Telefon (05 81) 8 00 63 42.

Wer bei der Zulosung der Bauplätze einen Zuschlag bekommt, aber letztendlich doch nicht mit dem dann kalkulierten Preis einverstanden ist, geht übrigens keine Verpflichtung ein. Die Bewerbungen um die Grundstücke seien unverbindlich, betonte die Stadtsprecherin.

Von Ines Bräutigam

Kommentare