15 Einheiten an der Hoefftstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Uelzener Hof

Beste Wohnanlage Uelzens

An den Entwürfen für den Uelzener Hof wird noch gearbeitet.

Uelzen. Der Bauantrag für 15 Wohnungen am Uelzener Hof ist bei der Stadt eingereicht.

Demnach plant der Uelzener Bauunternehmer Horst Saevecke auf dem Grundstück zwischen der Ecke Achterstraße/Hoefftstraße und dem Uelzener Hof die Errichtung eines Gebäudes für Miet- und Eigentumswohnungen und eine Tiefgarage für 19 Stellplätze.

Für die jeweils zwischen 90 und 130 Quadratmeter großen Wohnungen gibt es schon jetzt eine große Nachfrage, erklärt Saevecke. So habe sich ein Paar aus Hannover beispielsweise für den Kauf einer dieser Wohnungen entschieden, um anschließend zur Arbeit in die Landeshauptstadt zu pendeln, berichtet der zuständige Architekt Hans-Peter Fischer aus dem Uelzener Büro Fischer + Martens. „Sie finden die Lage hochinteressant, weil man innerhalb von fünf Minuten zu Fuß am Bahnhof ist.“ Die direkte Nähe zur Innenstadt und zu den Ilmenauwiesen sowie die im Vergleich zu Hamburgs, Hannovers und Lüneburgs Immobilien günstigen Preise würden ebenfalls Vorteile bieten. „Meiner Meinung nach gehört die Ecke zu den besten Wohnanlagen Uelzens“, schwärmt Fischer.

Die Planungen für das Gebäude wurden in den vergangenen Monaten mehrmals geändert. So hatte das Büro zunächst geprüft, ob der Neubau sich mit einem Satteldach am besten in die Umgebung einfügen würde – aber das Ergebnis schien den Architekten „zu mächtig“. Sie entschieden sich daher für einen modernen Bau mit Flachdach, der sich vom historischen Uelzener Hof abhob. Doch die Stadtverwaltung forderte dazu auf, die Materialien der Nachbarhäuser mit aufzunehmen. Fischers Team überarbeitete die Pläne erneut, und nun steht fest, dass der Neubau ein flaches Satteldach erhalten wird und die Fassade durch unterschiedliche Ziegelfarben wirken soll, so dass zurückgesetzte Abschnitte des Gebäudes sich optisch abheben.

An den Entwürfen für den Umbau des Uelzener Hofes wird noch gearbeitet. Zunächst war für das ehemalige Gasthaus eine gastronomische Nutzung im Gespräch. Von der Idee, dort eine Brauerei einzurichten, ist Saevecke nun abgerückt. Er spiele jedoch mit zwei weiteren Ideen: „Es wird wohl auf die Einzelhandels-Variante hinauslaufen“, sagt er. Interessenten gebe es für die Eröffnung einer Verkaufsfläche im Uelzener Hof bereits. Und wenn da ein Geschäft eröffne, könne der obere Bereich des Altbaus auch für Wohnungen genutzt werden.

Für den Neubau war der hintere Gebäudetrakt des historischen Hotels im Frühjahr abgerissen worden – rechtzeitig bevor auch an anderen Stellen in der Innenstadt der Abriss von Gebäuden, wie etwa beim ehemaligen Modehaus Wilgrü an der Gudesstraße, begonnen hat. Der geplante Grundriss an der Achterstraße/Hoefftstraße geht nun über den Schnitt des vorigen Hotel-Trakts hinaus. Bis die Baugenehmigung erteilt wird, werden dort die Arbeiten weiterhin ruhen. Aber es laufe alles nach Zeitplan, betont Architekt Hans-Peter Fischer. Im Sommer 2013 soll das Bauprojekt fertig sein.

Ein Teil des bisherigen Parkplatzes an der Lüneburger Straße gehört zum Grundstück dazu. Ob auch die Wachsmuthsche Klinke mit dem restlichen Parkplatz-Gelände nebenan künftig bebaut wird, ist noch offen. „Es gibt Gespräche“, deutet Horst Saevecke erste Ideen an. Das Grundstück gehört bislang der Stadt Uelzen.

Von Diane Baatani

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