Bundeskabinett beschließt Verkehrswegeplan – inklusive Bau der Autobahn 39

„Ein Großer Tag für Uelzen“

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Von Wolfsburg über Uelzen nach Lüneburg – so sieht der Lückenschluss der Autobahn 39 aus.

dpa Berlin. Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland sollen bis 2030 mit fast 270 Milliarden Euro in Schuss gehalten und ausgebaut werden.

Das sieht der neue Bundesverkehrswegeplan vor, den das Kabinett gestern unter Leitung von Vizekanzler Sigmar Gabriel beschlossen hat. Im „vordringlichen Bedarf“ enthalten: Der Lückenschluss der Autobahn 39 von Lüneburg über Uelzen nach Wolfsburg, eine Umfahrung von Groß Liedern, das Schiffshebewerk Scharnebeck und im Bereich Schiene die Alpha-E-Trasse.

Dobrindt betonte, dass die Finanzierung der im vordringlichen Bedarf aufgelisteten Maßnahmen realistisch sei. „Die Projekte und die Investitionsmittel sind aufeinander abgestimmt“, sagte er . Anders als bei bisherigen Verkehrswegeplänen handelt es sich beim neuen Konzept nicht um eine Wunschliste, sondern die Finanzierung für die im „vordringlichen Bedarf“ aufgeführten Projekte wie der Bau der A39 gilt als gesichert.

„Es ist ein großer Tag für den Landkreis Uelzen“, sagte der heimische Bundestagsabgeordnete Henning Otte (CDU) in einer ersten Stellungnahme.

„Alle von uns angemeldeten großen Infrastrukturprojekte wie die A20, A39 oder aber die so wichtige Schleuse Lüneburg AlphaE sind im vordringlichen Bedarf und werden damit auch gebaut´“, freute sich Niedersachsens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD).

Die Ausbaugesetze gehen nun in die parlamentarische Beratung. Im Herbst wird sich der Bundestag damit befassen. 2017 sollen die Ausbaugesetze in Kraft treten. Politik

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