Externe Kanzlei prüft Sachverhalt

Nach Vertragsaffäre: WFG bekommt neuen Chef noch im Juni

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Markus Schümann stolperte über die Vertragsaffäre um den Citymanager.

nre Uelzen. Noch in diesem Monat soll die von einer Vertragsaffäre erschütterte Uelzener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) einen neuen Geschäftsführer bekommen. Das teilte heute Abend der Aufsichtsrat der WFG mit. Zurzeit stünde noch nicht fest, wer als neuer Geschäftsführer berufen werde.

Auch Citymanager Joachim Lotz zog die Konsequenzen und trat von seinem Posten zurück.

Der bisherige Geschäftsführer Markus Schümann war am vergangenen Freitag zurückgetreten. Schümann übernahm die Verantwortung für umstrittene Verträge mit dem Uelzener Citymanagement. Am gleichen Tag nahm auch der Citymanager Joachim Lotz seinen Hut. 2013 hatte Jochaim Lotz mit seiner Schimmel Papeterie GmbH Insolvenz angemeldet, an die die WFG bis dahin 30.000 Euro jährlich für die Arbeit des Citymanagers zahlte. Nach der Insolvenz war Lotz zum geringfügig Beschäftigten mit 450 Euro Lohn gemacht worden, ab diesem Frühjahr zahlte die WFG dann den Differenzbetrag an eine Unternehmersgesellschaft, die von der Ehefrau von Lotz gegründet worden war. So waren Gläubiger ausgehebelt worden. Die genauen Umstände sollen jetzt von einer Kanzlei für Wirtschaftsrecht nachvollzogen werden.

Mehr dazu demnächst auf az-online.de

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