Gestaltung neuer Rondelle erfolgt über Sponsoringverträge / Unternehmen können für sich werben

Grünes Dach für „Stadtkreisel“

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„Der Stadtkreisel“: Auf dem Rondell an der Veerßer/Greyerstraße sollen 18 Basaltstelen sowie eine kreisförmig angeordnete Eichengruppe Platz finden. Die Stadt schloss dazu einen Sponsoring-Vertrag mit der Uelzener Versicherung.

Uelzen. Die beiden Kreisel am Königsberg und an der Uelzener Versicherung nehmen immer mehr Formen an, bis September sollen sie auch umrundet werden können. Mit dem Abschluss der Arbeiten stellt sich die Frage der Gestaltung.

Diese erfolgt, so teilte gestern die Stadt Uelzen auf AZ-Anfrage mit, über Sponsoring-Verträge mit örtlichen Unternehmen. „Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation, da die Gestaltung für die Stadt mit keinen Kosten verbunden ist und der Unternehmer ein verkehrstechnisch gut gelegenes Referenzobjekt vorweisen kann“, erklärte Stadtsprecher Markus Nieber. Der Sponsor übernehme auch für einen längeren Zeitraum die Pflege der Anlage, dürfe im Gegenzug auf dem Kreisel für sich werben – eine Grünpatenschaft für Flächen, wie sie bereits in Gremien des Stadtrates diskutiert wurde.

Während für den Kreisverkehr am Königsberg noch kein Gestaltungskonzept vorliegt, gibt es für den Kreisverkehr an der Veerßer-/Greyerstraße bereits genaue Vorstellungen. Die Uelzener Versicherung schloss einen Sponsoring-Vertrag mit der Stadt und will selbige mit all ihren Ortsteilen unter einem „grünen Dach“ vereinen. Das Gestaltungskonzept mit dem Titel „Der Stadtkreisel“ sieht 18 Basaltstelen – sie symbolisieren die 18 Ortsteile Uelzens – vor, die unter einer kreisförmig angeordneten Eichengruppe auf dem Rondell zu finden sein werden. Die Natursteinstelen sollen in ihrer Form und Höhe, circa ein bis zwei Meter, variieren. Die Wuchshöhe der Eichen beträgt etwa 15 bis 20 Meter. Mit einer indirekten Beleuchtung, so das Konzept, werde der Kreisel zudem optisch aufgewertet. Und: Die Strahler würden zur Verkehrssicherheit beibetragen. Grüne Inseln, fleckenartig im Kiesbett zwischen Bäumen und Stelen angeordnet, sowie kleinere Grünbepflanzungen sorgten zusätzlich für eine Dynamik auf dem Kreisel. Die Gestaltung des Kreisels, so Markus Nieber, sei vom städtischen Fachbereich für Straßenbau, Umwelt und Grünpflächen dahingehend geprüft worden, ob allen verkehrsrechtlichen Belangen genügt wurde.

Von Norman Reuter

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