Schnellenmarkt: Kübel übergangsweise / Beckenumrandung noch nicht geliefert

Baupause am Brunnen

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Die teils beschädigten Pflanzkübel aus den Uelzener Marktstraßen wurden rund um den Brunnen am Schnellenmarkt aufgestellt – nur eine vorübergehende Maßnahme, wie Stadtsprecherin Ute Krüger ankündigt.

Uelzen. Manchem mögen sie bekannt vorkommen, die teils demolierten Holzkübel, die rund um den Brunnen am Schnellenmarkt aufgestellt wurden. Richtig – es sind die Blumenbottiche, die ehemals als verkehrsberuhigende Maßnahmen in den Marktstraßen gestanden haben.

Allerdings sollen sie nur vorübergehend am Schnellenmarkt stehen, versichert Stadtsprecherin Ute Krüger auf AZ-Nachfrage. Denn der öffentliche Platz rund um den Brunnen wird, wie berichtet, für rund 180 000 Euro auf Vordermann gebracht – gefördert wird die Umgestaltungsmaßnahme mit 130 000 Euro aus EU-Mitteln.

Die Umrandung des Brunnenbeckens fehlt noch – eine längere Lieferfrist muss abgewartet werden.

Von dem neuen Glanz ist allerdings derzeit noch wenig spürbar, und die alten, unbepflanzten Holzkübel tragen nicht gerade zu einer viel zitierten Steigerung der Aufenthaltsqualität an dieser Stelle bei. Am Brunnen selbst fehlt noch die Umrandung, stattdessen liegt dort Unrat herum und im Brunnenbecken steht eine trübe Wasserlache. „Der Auftrag zur Abdeckung des Brunnenrandes ist zwar vergeben“, sagt Ute Krüger, „allerdings muss eine längere Lieferfrist abgewartet werden. Gereinigt wird das Becken, wenn der Brunnen noch im Frühjahr mit Wasserspiel und Beleuchtung in Betrieb genommen wird.“ Die Umrandung aus Granitsteinen werde dann zum Sommer fertig gestellt.

Im Sommer sollen auch die Sitzbank installiert, neue Papierkörbe aufgestellt und neue Blumenkübel sowie Fahrradständer montiert werden. Die Straßenlaternen sollen – farblich passend zur Umrandung des Brunnens – in einem Grauton gestrichen werden. Die Anwohner des Schnellenmarkts konnten per Fragebogen über die neuen LED-Leuchten abstimmen – wie bei vielen weiteren Entscheidungen zur Umgestaltung des Viertels, wie der Projektverantwortliche bei der Stadt, Michael Kopske, betont. Abgeschlossen indes ist die neue Anordnung der Parkplätze – wenngleich man des Öfteren orientierungslose Autofahrer erspäht, die fluchend den nächsten Parkscheinautomaten suchen.

Wenn alles fertig ist, soll das Schnellenmarktviertel Uelzens neues Schmuckkästchen sein, in dem diverse Aktionen und Feste gefeiert werden. Einige davon sind schon in Vorbereitung: ein gemeinsamer Frühjahrsputz am 26. April, eine Erweiterung der Rosenpflanzungen an den Häusern, ein Stadtfrühstück und der historische Handwerkermarkt.

Von Ines Bräutigam

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