Stadt geht den Eichenprozessionsspinnern an den Kragen

Mit Bakterien gegen Raupen

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Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner an der Straße Auf dem Dieck. Ein Bakterium soll die Tiere absterben lassen.

kah Uelzen. Die Stadt Uelzen hat dem Eichenprozessionsspinner den Kampf angesagt: Gestern hat ein von der Stadt beauftragtes Unternehmen mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet begonnen.

Dafür wird ein Biozid benutzt, das im jetzigen frühen Raupenstadium der Tiere auf die betroffenen Eichen gesprüht wird. So sollen die Tiere absterben, bevor sie die Brennhaare entwickeln. Die Haare der Raupen können bei Mensch und Tier allergische Reaktionen hervorrufen. Das biologische Mittel, das eingesetzt wird, ist laut Stadt ein Bakterium und für Menschen ungefährlich. Aufgrund der Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr könne die Stadt deutlich früher gegen den Eichenprozessionsspinner vorgehen, so heißt es aus dem Rathaus.

„Die Stadt wird die bisher befallenen Bäume und deren Umgebung als erstes in der Nähe von Schulen und auf Schulwegen, dann an Kindergärten, Spielplätzen, Naherholungsgebieten und anderen stark frequentierten Bereichen behandeln lassen“, sagte Stadtsprecherin Ute Krüger.

Welche Ortsteile betroffen sind, lesen Sie am Mittwoch in der AZ.

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