Auf der Amerikalinie Uelzen-Stendal wird gebaut – weniger Verbindungen in die Hauptstadt

Bahnverkehr Richtung Berlin eingeschränkt

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Die Trasse für das zweite Gleis ist bereits präpariert, jetzt müssen die Schienen verlegt werden: Deshalb kommt es von Uelzen nach Stendal zu Zugausfällen.

tm Uelzen. Der Bau eines zweiten Gleises auf der Bahnstrecke Uelzen-Stendal geht mit Hochdruck voran – und das hat auch Auswirkungen auf den Zugverkehr unter anderem für die einzige Direktverbindung Uelzen-Berlin.

So verkehrt der InterRegioExpress (IRE) auf dieser Strecke bis einschließlich 12. Dezember nur nach einem ausgedünnten Fahrplan. Erhalten bleibt der morgendliche Zug ab Uelzen um 7.58 Uhr, der die Hauptstadt um 9.26 Uhr erreicht. Dagegen fällt die zusätzliche donnerstags- und freitags-Verbindung am Nachmittag nach Berlin aus.

Von Berlin nach Uelzen ist bis 12. Dezember an verschiedenen Tagen die morgentliche Verbindung um 7 Uhr gestrichen, auch der Abendzug um 17.05 Uhr ab Berlin fährt nur noch vereinzelt. Alle Änderungen sind in die elektronische Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn eingespeist.

Einschränkungen gibt es bis Sonnabend, 21. November auch im Nahverkehr: Beim Regionalexpress Uelzen-Salzwedel-Stendal-Magdeburg ändern sich Abfahrtszeiten um bis zu 40 Minuten. Auch hier sollte man sich vor Fahrtantritt informieren.

Die Amerikalinie Uelzen-Stendal war nach der Deutschen Wiedervereinigung zunächst als eingleisige Strecke reaktiviert worden – jetzt gilt sie als Ausweichstrecke für die Route Hamburg-Berlin.

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