Mehr als 300 Karten

Bahnpendler: HVV-Übergangstarif für Uelzen ist beliebt wie nie

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Ohne Aufwand nach Hamburg: Pendler können seit dem Januar 2014 Tickets über den HVV-Übergangstarif lösen.

nre Uelzen/Landkreis. Günstiger und einfacher nach Hamburg – seit Januar 2014 ist dies mit dem Übergangstarif des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) von Uelzen aus möglich.

Gut zwei Jahre nach Einführung des Angebots, bei dem mit einem Ticket nicht nur auf der Hauptstrecke Metronomzüge nach Hamburg genutzt werden können, sondern auch in der Elbmetropole in S- und U-Bahnen gestiegen werden kann, ist die Zahl der Nutzer erstmals auf mehr als 300 gestiegen. Im September seien 322 Fahrkarten für den Übergangstarif ausgestellt worden, so Kreissprecher Martin Theine.

Die Zahl der Nutzer schwankt, steigt aber seit der Einführung. Und damit auch die Ausgaben für den Landkreis Uelzen. Denn die Ersparnis für den Kunden, der nur noch ein Ticket zu lösen hat und damit günstiger fährt (273,10 Euro/Monat), wird vom HVV als Ausfall von Einnahmen dem Landkreis in Rechnung gestellt.

Im ersten Jahr rechnete der Landkreis so mit Kosten von 60 000 Euro, die bereits übertroffen wurden. Für 2015 geht der Kreis bis Jahresende für den HVV-Übergangstarif von Gesamtkosten von rund 93 000 Euro aus, wie aus einer Aufstellung zu Ausgaben zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis hervorgeht. Gezahlt wird der Betrag mit Hilfe der Regionalisierungsmittel, die vom Bund über das Land an die Landkreise gezahlt werden und dazu dienen, den ÖPNV in der Region zu verbessern.

Von Norman Reuter

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