Neue Verbindung von Uelzen in die Hauptstadt / Zunächst Test

Bahn wertet Linie auf

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Das Angebot der Bahn: in eineinhalb Stunden nach Berlin.

tm Uelzen. Er nennt sich Interregio-Express (IRE), braucht von Uelzen nach Berlin gut eineinhalb Stunden und die Fahrkarte ist deutlich günstiger als ein reguläres Bahnticket.

Ab 14. April bietet die Deutsche Bahn eine neue Direktverbindung zwischen Hamburg und Berlin über Uelzen an und wertet damit die alte Amerikalinie deutlich auf. „Wir wollen neue Wege erschließen und testen, ob es mehr Bedarf auf dieser Route gibt“, sagt Burkhard Ahlert, Sprecher der zuständigen DB Regio Nordost.

Derzeit verkehrt sechs Mal in der Woche der Eurocity „Wawel“ zwischen Hamburg und Berlin mit Halt in Lüneburg, Uelzen, Salzwedel und Stendal. Morgens geht es hin, abends zurück. Der neue IRE fährt genau im gegenteiligen Takt: Er startet montags bis sonnabends gegen 7 Uhr in Berlin und erreicht gegen 10 Uhr Hamburg. Sonntags erfolgt die Fahrt gegen 13 Uhr. Von der Elbmetropole zurück in die Hauptstadt geht es montags bis donnerstags gegen 16.30 Uhr und freitags bis sonntags gegen 16 Uhr. An Freitagen ist ein weiteres Zugpaar um die Mittagszeit geplant. Den genauen Fahrplan will die Bahn am 19. März bekanntgeben.

Während für den Wawel Fernverkehrs-Fahrkarten erforderlich sind, gilt im IRE der Nahverkehrstarif, das Schöne-Wochenend-Ticket und das Quer-durchs-Land-Ticket können somit genutzt werden. Darüber hinaus gibt es für den IRE einen Festpreis von 19,90 Euro für eine Fahrt und 29,90 Euro für eine Hin- und Rückfahrt innerhalb von 15 Tagen. Der IRE wird zunächst vom 14. April bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember verkehren.

Derweil wartet auch Metronom mit einer Neuerung auf. Das Uelzener Eisenbahnunternehmen präsentierte vorgestern seinen „Zug der Ideen“.

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