Metronom unzufrieden

Um Signalstörungen zu vermeiden: Die Bahn bessert nach

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Bis zu 850 Baustellen am Tag wird es im Jahr 2016 bundesweit in Deutschlands Schienennetz geben.

tm Uelzen/Hannover. Der Austausch von Bahnschwellen zwischen Suderburg und Unterlüß an diesem und am nächsten Wochenende und die damit verbundenen Beeinträchtigungen im Fernverkehr auf der Route Hannover-Uelzen-Hamburg (AZ berichtete) sind erst der Anfang:

Von Anfang Mai bis September werden auf dieser Hochgeschwindigkeitsstrecke in zwei Baustufen Weichen und Gleise erneuert – mit der Folge, dass erneut zahlreiche Intercity-Züge ausfallen, in Uelzen stattdessen ICEs halten werden und es beim Metronom Verspätungen gibt. Denn für den Zugverkehr steht in dieser Zeit nur ein Gleis zur Verfügung. Im Metronom-Verkehr kann es laut Ulrich Bischoping, Konzernbeauftragter der Bahn für Niedersachsen und Bremen, zu Zeitverzögerungen von bis zu 15 Minuten kommen.

Insgesamt investiert die Deutsche Bahn AG in diesem Jahr in beiden Bundesländern rund 380 Millionen Euro in die Infrastruktur. Fast 350 Kilometer Schienen und 170 Weichen werden erneuert.

Und das ist auch dringend erforderlich, mahnen private Eisenbahnunternehmen wie der Uelzener Metronom an, der den Nahverkehr auf den Hauptstrecken Hamburg-Uelzen-Hannover, über den Erixx aber auch die Nebenstrecken Uelzen-Bremen und Uelzen-Wittingen-Braunschweig bedient. Gerade auf den Nebenstrecken habe die Deustche Bahn in den vergangenen Jahren viel zu wenig investiert. So komme es immer wieder zu Signalstörungen, wie Metronomsprecher Björn Pamperin berichtet. Der Metronom ist auf die Deutsche Bahn angewiesen. Die betreibt die Stellwerke, ihr gehören das Schienennetz, die Signalanlagen sowie die Bahnhöfe. 

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