Vierter Bauabschnitt wird möglicherweise früher abgeschlossen / Neue Umleitungen

B 4: Sanierung liegt im Zeitplan

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Auf Höhe der Uelzener Kläranlage wurde gestern auf der Bundesstraße 4 asphaltiert. Laut Landesbehörde für Straßenbau in Lüneburg sollen die Arbeiten für den vierten Bauabschnitt bis Mitte August abgeschlossen sein.

Uelzen. Seit vier Wochen quälen sich Auto- und Lkw-Fahrer, die auf der Bundesstraße 4 von Lüneburg kommend gen Braunschweig unterwegs sind, über die Umleitung durch Uelzener Wohngebiete.

Abgeleitet über Neu Ripdorf geht es über den Ostring auf die Groß Liederner Straße wieder auf die B 4. Das ist bald vorbei, verspricht Annette Padberg, stellvertretende Leiterin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg.

Spätestens zur 33. Kalenderwoche (15. August) soll der vierte Bauabschnitt der Sanierung der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung Ostniedersachsens fertig sein. Möglicherweise auch schon ein paar Tage früher, lässt Padberg durchblicken. Fest stehe jedenfalls: „Wir liegen mit der Sanierung der Straße zwischen der Nordallee und der Bundesstraße 191 im Zeitplan.“ Es müssten auf dem Teilstück des vierten Bauabschnittes noch Fräs- und Asphaltierungsarbeiten durchgeführt werden.

Die Anwohner in Neu Ripdorf und des Ostrings wird es freuen. Auch wenn das schlimmste Verkehrschaos bereits ein paar Wochen zurückliegt (AZ berichtete), ist der Verkehr auf dem Ostring zu manchen Tageszeiten ähnlich dicht wie vor mehr als einem Vierteljahrhundert, als es die Ostumgehung noch nicht gab. Und auch der Verkehr auf der Lüneburger und der Gudesstraße dürfte mit der Fertigstellung des Abschnitts wieder weniger werden. Ortskundige Autofahrer bevorzugen den Weg durch die beiden Marktstraßen.

Nach Abschluss der Arbeiten nehmen die Bauleute den Abschnitt zwischen B 191 und B 71 (Groß Liederner Straße) in Angriff. Die neuerlichen Umleitungen werde die Landesbehörde in Lüneburg rechtzeitig bekannt geben, kündigt Annette Padberg an.

Dass die gerade einmal 15 Jahre alte Uelzener Ortsumgehung generalüberholt werden müsse, liege auch an der seinerzeit verarbeiteten Schlacke. Die sei porös. Insofern haben Wasser und Streusalz den Alterungsprozess beschleunigt, sagte Gesa Schütte, Leiterin der Sanierungspläne Anfang Februar im Uelzener Rathaus. Bis zum September sollen die Arbeiten für dieses Jahr auf der Bundesstraße abgeschlossen sein. Im kommenden Jahr soll dann der Streckenabschnitt bis zur Anschlussstelle Holdenstedt saniert werden, kündigte die Behörde seinerzeit an.

Von Jens Schopp

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