Bratwurststand bei Metzger Moritz abgebrannt / Verpuffung beim Wechseln der Gasflaschen

Aschehaufen statt Imbiss

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15 000 bis 18 000 Euro Schaden: Nicht nur der Bratwurststand ist Opfer der Flammen geworden, auch ein Teil der Fassade des Geschäftshauses wurde ebenfalls durch das Feuer beschädigt.

Uelzen. Beim Wechseln der Gasflaschen kam es zu einer Verpuffung und der hölzerne Bratwurststand stand in Flammen.

Die 51-jährige Mitarbeiterin der Uelzener Metzgerei Moritz wollte am Sonnabend kurz vor der Eröffnung des Imbisses die Flaschen wechseln und nur kurze Zeit später war von dem Stand nicht mehr viel übrig. Die Frau wurde leicht verletzt, konnte wenig später aber schon wieder arbeiten.

Um kurz vor 11 Uhr saß derweil Geschäftsführer Lutz Pohsen noch auf seiner Terrasse. Als er die Sirene hörte, klingelte kurz darauf auch schon sein Mobiltelefon und er machte sich auf den Weg ins Geschäft. „Die Feuerwehr hat den Stand kontrolliert abbrennen lassen. Die Mitarbeiterin stand unter Schock“, schildert er seine Eindrücke.

Viele seiner Kunden im Hauptgeschäft ließen sich nicht beirren und sie kauften weiterhin ihr Grillfleisch und ihre Bratwurst. Doch zur Sicherheit evakuierte die Polizei den Laden. Mit der Drehleiter kontrollierte inzwischen die Feuerwehr das Dach der Geschäftsstelle auf mögliche versteckte Brandherde. Nachdem die Bratwurstbude vollständig abgebrannt war, wurde das tägliche Geschäft fortgesetzt. „Ab 12.15 Uhr haben wir den normalen Betrieb wieder aufgenommen“, schildert Posen. Er rechnet mit einem Schaden von 15 000 bis 18 000 Euro, da auch die Fassade des Geschäftshauses beschädigt wurde. „Der Imbiss war ein Provisorium, nachdem im November die Bratwurstbude auf unserem Gelände zugemacht hatte“, erläutert der Geschäftsführer. Seit einem halben Jahr stand der neue Imbiss neben dem Hauptgebäude. Nun will Lutz Posen möglichst schnell eine kurzfristige Lösung finden. „Vielleicht stellen wir einen Imbisswagen auf“, so seine erste Überlegung am Sonntag. Bis Mittwoch jedenfalls will er eine kundengerechte Lösung präsentieren.

Von Jörn Nolting

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